Cinedom
Multiplexkino im Kölner Mediapark — unter der Kuppel der verglasten Rotunde zeichneten einst 3200 Dioden den nördlichen Sternenhimmel nach.
Der Cinedom ist ein Multiplexkino im Kölner Mediapark, als dessen erstes Gebäude es im Dezember 1991 eröffnete. Seine verglaste Rotunde gibt dem Bau zum zentralen Platz des Viertels hin sein Gesicht.
Auf einen Blick
- Art
- Multiplexkino
- Lage
- Im Mediapark 1, Stadtteil Neustadt/Nord (Stadtbezirk Innenstadt)
- Eröffnung
- Dezember 1991, erstes Gebäude des Mediaparks
- Säle
- 14 mit zusammen 3511 Sitzplätzen, je bis zu 64 Lautsprecher
- Einordnung
- fünftgrößtes deutsches Kino seiner Art
- Fläche
- 26.500 m² Bruttogeschossfläche auf drei Etagen
- Gastronomie
- Filialen wie Vapiano, Hans im Glück und eine Ben-&-Jerry's-Theke
Die Kuppel des Cinedoms war ursprünglich mit 3200 Glasfaser-Dioden ausgestattet, die den nördlichen Sternenhimmel nachzeichneten – inklusive einer animierten Sternschnuppe, die sich gelegentlich durch die gesamte Kuppel bewegte.
Das kannst du hier erleben
- Den neuesten Kinofilm auf großer Leinwand erleben
- In einem der 14 Säle Platz nehmen und in den Film eintauchen
- Unter der gewaltigen Glaskuppel der Rotunde staunen
- Über die Brücken vor den Kinosälen zur Innenhof-Atmosphäre schlendern
- Vor oder nach dem Film einen Snack bei Vapiano, Hans im Glück oder Ben & Jerry's gönnen
- Die verglaste Fassade abends von außen leuchten sehen und fotografieren
Geschichte
Filmproduzent Bernd Eichinger erwarb das Grundstück 1988 über eine Projektgesellschaft und war bei der Grundsteinlegung am 2. Dezember 1988 dabei. Der Bau kostete 100 Millionen DM, die Übergabe folgte am 20. Dezember 1991. Zur Anfangsausstattung gehörten ein Veranstaltungssaal namens „Black Box“ sowie ein Billard- und Snooker-Center, die später umgenutzt wurden. Nach der Insolvenz der Kirch-Gruppe wurden Eichinger und Geschäftsführer Thomas Peter Friedl 2006 alleinige Eigentümer. Seit 2012 besteht eine Kooperation mit der Cinemaxx AG, die seither Filmeinkauf, Disposition und das Reservierungssystem übernimmt.
Architektur
Der Komplex trägt eine Tuffsteinfassade. Zum zentralen Platz des Mediaparks öffnet sich die voll verglaste Rotunde, die in über 30 Meter Höhe von einer Kuppel überdeckt wird; die 30 Meter hohe Schauseite besteht aus einer Glasfassade, die nachts Blicke ins Innere zulässt. Im Inneren führen in der mittleren und obersten Etage Brücken vor jeden Kinosaal, was zusammen mit den breit angelegten Wegen eine Innenhof-Atmosphäre entstehen lässt. Zwei der zwölf Kuppelsegmente geben den Blick auf den Kölner Himmel frei.
Sternenhimmel und Umbau
Die Innengestaltung von 1991 rückte das Kino-Thema in den Vordergrund: An der Kuppel zeichneten 3200 Dioden den nördlichen Sternenhimmel nach, über den zeitweise eine animierte Sternschnuppe zog. Jeden Saaleingang rahmte ein großes Filmstar-Wandplakat, dessen Farben die Teppichböden aufgriffen. Ab der zweiten Jahreshälfte 2018 wurde das Innere bei laufendem Betrieb umgestaltet. Da der Sternenhimmel teils ausgefallen und eine Erneuerung unwirtschaftlich war, trat eine hellgraue Decke mit animiertem Muster an seine Stelle; die bunten Plakate verschwanden unter Wandfarbe und werden seither mit einem violett-weißen Muster bespielt.
Premieren
Bei Filmpremieren stellten internationale Stars hier ihre Filme vor, unter ihnen Tom Cruise, Harrison Ford, Angelina Jolie und Jackie Chan.
Zeitstrahl
- 1988Bernd Eichinger erwirbt das Grundstück; Grundsteinlegung am 2. Dezember
- 1991Eröffnung am 20. Dezember als erstes Gebäude des Mediaparks
- 2006Insolvenz der Kirch-Gruppe: 53,5%-Anteil im Mai an Eichinger & Friedl verkauft
- 2012Kooperation mit CinemaxX (Filmeinkauf, Disposition, Reservierungssystem)
- 2018Umfangreiche Renovierung der Innenarchitektur ab zweiter Jahreshälfte
Karte
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Adresse
Im Mediapark 1
50670 Köln
Öffnungszeiten
Mo: 13:30–21:30
Di: 13:30–21:30
Mi: 13:30–21:30
Do: 13:30–21:30
Fr: 13:30–23:30
Sa: 13:30–23:30
So: 10:30–21:00
Kontakt
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Quellen & Links
- Offizielle Website
- Wikipedia (abgerufen 2026-06-24)
- Offizielle Website (abgerufen 2026-06-24)
- Google Maps (abgerufen 2026-06-24)
Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-26
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