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© Velopilger · CC BY-SA 4.0

GeoMuseum

Kölns einziges naturkundliches Museum: Meteorite, Minerale, Edelsteine und Fossilien an der Universität zu Köln.

Familienfreundlich Indoor Bei Regen Geheimtipp

Das GeoMuseum ist das einzige naturkundliche Museum Kölns und zeigt eine erdwissenschaftliche Schausammlung mit Mineralen, Edelsteinen, Meteoriten und Fossilien.

Auf einen Blick

Art
Naturwissenschaftliches Universitätsmuseum
Träger
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln
Lage
Hörsaaltrakt der Geowissenschaftlichen Institute, Zülpicher Straße 49 b, Stadtteil Südstadt
Sammlungsumfang
rund 50.000 Stücke, von denen nur ein geringer Teil gezeigt wird
Ausstellungsfläche
ein einziger Saal
Schwerpunkte
Meteorite, Minerale, Edel- und Schmucksteine, Erdgeschichte
Wusstest du?

Das GeoMuseum verwahrt Typmaterial gleich mehrerer weltweit neu beschriebener Minerale – darunter Jasmundit und Mayenit – und ist damit international als offizielles Referenz-Depot der Mineralogischen Weltvereinigung (IMA) anerkannt.

Das kannst du hier erleben

  • Meteorite, Edelsteine und funkelnde Minerale in den Vitrinen bestaunen
  • Entlang der Erdgeschichts-Wand von der Entstehung des Sonnensystems bis heute wandern
  • Echte Fossilien und uralte Mammutbaum-Scheiben entdecken
  • Die Korallen-Großvitrine im Foyer betrachten – sogar außerhalb der Öffnungszeiten
  • Quarz-Varietäten und glitzernde Kristalle aus aller Welt vergleichen

Geschichte

Den Anfang machten zwei voneinander unabhängige Sammlungen: das 1881 gegründete Museum für Naturkunde und die 1920 begonnene Mineralogisch-Geologische Sammlung. Im Zweiten Weltkrieg gingen beide weitgehend verloren, ehe die damaligen Institutsdirektoren sie neu aufbauten. Als Leihgabe der Stadt Köln kamen 1962 gerettete Minerale und Gesteine des Museums für Naturkunde hinzu. Weil die neue GeoBibliothek zusätzlichen Raum beanspruchte, fasste man die wichtigsten Exponate zusammen und führt sie seit dem Jahr 2000 unter der Bezeichnung GeoMuseum fort.

© Velopilger · CC BY-SA 4.0

Sammlung

Gezeigt werden Schwerpunkte wie Meteorite und Tektite, Minerale aus dem Siegerländer Bergbau und aus Russland, Quarz-Varietäten, Calcit, Zeolithe, Edel- und Schmucksteine sowie synthetische Kristalle. Entlang einer Wand zeichnen Vitrinen die Erdgeschichte von der Entstehung des Sonnensystems bis zur Gegenwart nach und zeigen dabei auch Fossilien. Eine Großvitrine im Foyer mit Korallen und weiteren riffbildenden Organismen lässt sich auch außerhalb der Öffnungszeiten betrachten. Beim Zugang zur GeoBibliothek liegen die Scheibe eines 1400 Jahre alten Mammutbaums aus den USA und der Stumpf eines fossilen, miozänen Mammutbaums aus dem Braunkohleabbau Berrenrath West bei Frechen.

© Ra'ike (Wikipedia) · CC BY-SA 3.0 de

Wissenswertes

Im „Typmineral-Katalog Deutschland“ ist das GeoMuseum als Depot für das Typmaterial der Minerale Brownmillerit, Jasmundit und Mayenit eingetragen. Der Typmineral-Katalog der International Mineralogical Association führt es zusätzlich als Depot für das Mineral Chlormayenit.

© Velopilger · CC BY-SA 4.0

Zeitstrahl

  1. 1881
    Museum für Naturkunde eingerichtet
  2. 1881–1902
    Museum für Naturkunde in der Severinstorburg untergebracht
  3. 1902–1945
    Museum für Naturkunde im Stapelhaus
  4. 1920
    Mineralogisch-Geologische Sammlung angelegt
  5. 1938
    Sammlung ins Geologisch-Mineralogischen Institut im Rundbau am Südbahnhof
  6. 1962
    Gerettete Minerale und Gesteine des Stapelhauses als Leihgabe der Stadt übernommen
  7. 1967
    Neubau des Instituts für Mineralogie und Geologie-Paläontologie fertiggestellt
  8. 2000
    Zusammenlegung der Sammlungen und Neueröffnung als GeoMuseum

Galerie

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© Ra'ike (Wikipedia) · CC BY-SA 3.0 de · Commons
© Ra'ike (Wikipedia) · CC BY-SA 3.0 de · Commons
© Velopilger · CC BY-SA 4.0 · Commons

Karte

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Adresse

Zülpicher Str. 49
50674 Köln

Öffnungszeiten

Mi: 14:00–19:00

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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-26

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