GeoMuseum
Kölns einziges naturkundliches Museum: Meteorite, Minerale, Edelsteine und Fossilien an der Universität zu Köln.
Das GeoMuseum ist das einzige naturkundliche Museum Kölns und zeigt eine erdwissenschaftliche Schausammlung mit Mineralen, Edelsteinen, Meteoriten und Fossilien.
Auf einen Blick
- Art
- Naturwissenschaftliches Universitätsmuseum
- Träger
- Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln
- Lage
- Hörsaaltrakt der Geowissenschaftlichen Institute, Zülpicher Straße 49 b, Stadtteil Südstadt
- Sammlungsumfang
- rund 50.000 Stücke, von denen nur ein geringer Teil gezeigt wird
- Ausstellungsfläche
- ein einziger Saal
- Schwerpunkte
- Meteorite, Minerale, Edel- und Schmucksteine, Erdgeschichte
Das GeoMuseum verwahrt Typmaterial gleich mehrerer weltweit neu beschriebener Minerale – darunter Jasmundit und Mayenit – und ist damit international als offizielles Referenz-Depot der Mineralogischen Weltvereinigung (IMA) anerkannt.
Das kannst du hier erleben
- Meteorite, Edelsteine und funkelnde Minerale in den Vitrinen bestaunen
- Entlang der Erdgeschichts-Wand von der Entstehung des Sonnensystems bis heute wandern
- Echte Fossilien und uralte Mammutbaum-Scheiben entdecken
- Die Korallen-Großvitrine im Foyer betrachten – sogar außerhalb der Öffnungszeiten
- Quarz-Varietäten und glitzernde Kristalle aus aller Welt vergleichen
Geschichte
Den Anfang machten zwei voneinander unabhängige Sammlungen: das 1881 gegründete Museum für Naturkunde und die 1920 begonnene Mineralogisch-Geologische Sammlung. Im Zweiten Weltkrieg gingen beide weitgehend verloren, ehe die damaligen Institutsdirektoren sie neu aufbauten. Als Leihgabe der Stadt Köln kamen 1962 gerettete Minerale und Gesteine des Museums für Naturkunde hinzu. Weil die neue GeoBibliothek zusätzlichen Raum beanspruchte, fasste man die wichtigsten Exponate zusammen und führt sie seit dem Jahr 2000 unter der Bezeichnung GeoMuseum fort.
Sammlung
Gezeigt werden Schwerpunkte wie Meteorite und Tektite, Minerale aus dem Siegerländer Bergbau und aus Russland, Quarz-Varietäten, Calcit, Zeolithe, Edel- und Schmucksteine sowie synthetische Kristalle. Entlang einer Wand zeichnen Vitrinen die Erdgeschichte von der Entstehung des Sonnensystems bis zur Gegenwart nach und zeigen dabei auch Fossilien. Eine Großvitrine im Foyer mit Korallen und weiteren riffbildenden Organismen lässt sich auch außerhalb der Öffnungszeiten betrachten. Beim Zugang zur GeoBibliothek liegen die Scheibe eines 1400 Jahre alten Mammutbaums aus den USA und der Stumpf eines fossilen, miozänen Mammutbaums aus dem Braunkohleabbau Berrenrath West bei Frechen.
Wissenswertes
Im „Typmineral-Katalog Deutschland“ ist das GeoMuseum als Depot für das Typmaterial der Minerale Brownmillerit, Jasmundit und Mayenit eingetragen. Der Typmineral-Katalog der International Mineralogical Association führt es zusätzlich als Depot für das Mineral Chlormayenit.
Zeitstrahl
- 1881Museum für Naturkunde eingerichtet
- 1881–1902Museum für Naturkunde in der Severinstorburg untergebracht
- 1902–1945Museum für Naturkunde im Stapelhaus
- 1920Mineralogisch-Geologische Sammlung angelegt
- 1938Sammlung ins Geologisch-Mineralogischen Institut im Rundbau am Südbahnhof
- 1962Gerettete Minerale und Gesteine des Stapelhauses als Leihgabe der Stadt übernommen
- 1967Neubau des Instituts für Mineralogie und Geologie-Paläontologie fertiggestellt
- 2000Zusammenlegung der Sammlungen und Neueröffnung als GeoMuseum
Galerie
Karte
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Adresse
Zülpicher Str. 49
50674 Köln
Öffnungszeiten
Mi: 14:00–19:00
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Quellen & Links
- Offizielle Website
- Wikidata (abgerufen 2026-06-24)
- Wikipedia (abgerufen 2026-06-24, rev 260917349)
- Offizielle Website (abgerufen 2026-06-24)
Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-26
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