St. Clemens (Köln-Langel)
Neugotische Backstein-Hallenkirche in Köln-Langel, seit 2024 im Verbund der Radwegekirchen und am Rhein für Radler wie Wanderer geöffnet.
Wer entlang des Rheins unterwegs ist, findet in St. Clemens einen Ort zum Innehalten: Der Bau liegt am rechtsrheinischen „Premiumradweg Köln-Koblenz“, und auch der Kölnpfad führt unmittelbar vorbei.
Quelle: Wikipedia
Auf einen Blick
- Art
- Römisch-katholische Pfarrkirche, neugotisch
- Lage
- Stadtteil Langel, Stadtbezirk Porz
- Bauzeit
- 1890 bis 1891
- Architekt
- Heinrich Nagelschmidt (Köln)
- Bauform
- Dreischiffige Backstein-Hallenkirche mit Schieferdach und Vierkantturm im Westen
- Schutz
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen (Nr. 1303)
- Benannt nach
- Clemens von Rom
Obwohl die Kirche römisch-katholisch ist, wurde sie 2024 in den Verbund der evangelischen Radwegekirchen aufgenommen – eine konfessionsübergreifende Öffnung für Radfahrer und Wanderer am Premiumradweg Köln-Koblenz.
Geschichte
Die Pfarrkirche wurde 1890 bis 1891 nach Entwürfen von Heinrich Nagelschmidt durch örtliche Steinmetze und Maurer errichtet. Die im Zweiten Weltkrieg zerstörten Glasfenster wurden in drei Phasen ab 1953 wiederhergestellt. Von 1979 bis 1980 folgte die Rekonstruktion der ursprünglichen neugotischen Ausmalung.
Ausstattung und Fenster
Aus der ursprünglichen Ausstattung sind drei neugotische Schnitzaltäre und der Orgelprospekt erhalten. 1982/83 kam eine passende Kanzel aus der St.-Antonius-Kirche in Kürten-Bechen hinzu. Seit 1900 zeigt das mittlere Chorfenster eine Buntverglasung im Nazarenerstil mit Heiligenfiguren. Die Fenster der Seitenschiffe gestaltete Franz Pauli mit Motiven aus den freudenreichen und glorreichen Geheimnissen des Rosenkranzes; die übrigen Flächen gestaltete 1990 K. Dedy.
Radwege- und Wanderkirche
2024 wird St. Clemens in den evangelischen Verbund der Radwegekirchen aufgenommen. Die dann täglich geöffnete Kirche lädt Radfahrer und Wanderer zum Ausruhen, Meditieren oder Beten ein; im Inneren gibt es einen Kapellenraum zur Ruhe. Neben der Kirche entstehen Sitzgelegenheiten, Tisch und Fahrradständer, ein Trinkwasserbrunnen und eine Luftpumpe; ein Imbiss und eine Gaststätte liegen in der Nähe. In Absprache mit Denkmalschutzamt und Erzbistum Köln wird die Kirche barrierefrei gestaltet, Gottesdienste finden weiterhin sonntäglich statt.
Wissenswertes
St. Clemens gehört zur Tour 2 des Kulturpfades Porz.
Zeitstrahl
- 1890-1891Bau der Pfarrkirche St. Clemens nach Entwürfen von Heinrich Nagelschmidt.
- 1900Originales mittleres Chorfenster ersetzt Buntverglasung im Nazarenstil.
- ab 1953Wiederherstellung der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Glasfenster beginnt.
- 1979-1980Rekonstruktion der neugotischen Ausmalung abgeschlossen.
- 1982/83Kanzel aus St.-Antonius-Kirche Kürten-Bechen hinzugefügt.
- 1990K. Dedy gestaltet die übrigen Fensterflächen.
- 2024Aufnahme in den Verbund der Radwegekirchen.
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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-09-01
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