Rheinaue Langel-Merkenich
Naturschutzgebiet am linken Rheinufer im Kölner Norden mit Auwald, Fettwiesen und einem naturnahen Uferstreifen zwischen Langel und Merkenich.
Das Naturschutzgebiet Rheinaue Langel-Merkenich zieht sich am linken Rheinufer im Norden Kölns entlang. Auf gut 247 Hektar wechseln sich hier Auwald, Wiesen und Uferzonen zu einem naturnahen Stück Flusslandschaft ab.
Quelle: Wikipedia
Auf einen Blick
- Lage
- Am Rhein zwischen Langel im Norden und Merkenich im Südwesten, Stadt Köln (NRW)
- Schutzstatus
- Ausgewiesenes Naturschutzgebiet, Kennung K-007
- Fläche
- 247,54 Hektar
- Landschaft
- Rheinaue mit Weidenauwald, Fettwiesen und Feldgehölzen
- Nachbarschaft
- Grenzt nordwestlich an das 205 ha große Naturschutzgebiet Rheinaue Worringen-Langel
- Verkehr
- Die A1 durchquert das Gebiet, westlich verläuft die Kreisstraße K11
Lage & Umgebung
Das Gebiet erstreckt sich am Rhein durch den Kölner Norden, von Langel im Norden bis nach Merkenich im Südwesten. Mitten hindurch führt die A1, während westlich die Kreisstraße K11 verläuft. Im Nordwesten schließt mit der Rheinaue Worringen-Langel (205 Hektar) direkt ein weiteres Schutzgebiet an, sodass beide zusammen einen ausgedehnten geschützten Auenkorridor bilden.
Schutzstatus
Unter der Kennung K-007 ist die Rheinaue Langel-Merkenich als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Mit 247,54 Hektar gehört sie zu den größeren geschützten Flächen im Kölner Stadtgebiet.
Vegetation & Landschaft
Der Uferbereich zeigt sich als teils kiesiger, teils sandiger Spülsaum und geht landeinwärts in Gehölzgruppen und einen nährstoffreichen Hochstaudensaum über. Im Norden bestimmt Weidenauwald das Bild, im Zentrum breitet sich eine artenarme Fettwiese mit üppiger Blattmasse aus, die von einzelnen Feldgehölzen aufgelockert wird – häufig angepflanzte, durch Wildwuchs ergänzte Pappelgruppen. Diese Gehölze treten im südlichen Abschnitt dichter auf als im Norden.
Weiter südlich finden sich kleinere Wälder, teils mit dem Charakter einer Hartholzaue und von Ahorn geprägt; am südlichen Ende gedeihen auch standortfremde Gewächse. Landeinwärts ergänzen Ackerflächen, Fettweiden, Nutzgärten und eine alte, beweidete Streuobstwiese das abwechslungsreiche Landschaftsbild.
Galerie
Karte
Blaue Punkte: andere Orte in der Nähe – zum Stöbern antippen.
Das könnte dich auch interessieren – themenverwandt oder in der Nähe
Kommentare
- Lade Kommentare…
Quellen & Links
Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-08-09
Wie diese Seite entsteht
Diese Seite stützt sich auf offene Quellen — Wikipedia, Wikidata, offizielle Webseiten und offene Daten der Stadt. Jede Angabe wird gegen die hier verlinkten Quellen geprüft, und die Seiten werden regelmäßig aktualisiert.
Trotzdem einen Fehler entdeckt? Sag uns unten Bescheid — wir lesen jede Einsendung.





