Auferstehungskirche Köln-Ostheim
Evangelische Kirche mit rundem Altarfenster und seitlichen Lichtbändern, 1954 nach Entwurf von Gerhard Langmaack eingeweiht.
Zwischen dem ersten evangelischen Einwohner Ostheims und einem eigenen Gotteshaus lag mehr als ein Jahrhundert wechselnder Zugehörigkeiten und provisorischer Versammlungsorte.
Quelle: Wikipedia
Auf einen Blick
- Art
- Evangelisches Kirchengebäude
- Lage
- Stadtteil Ostheim, Stadtbezirk Kalk
- Einweihung
- 21. März 1954 (Entwurf: Gerhard Langmaack)
- Fenster
- rundes Altarfenster, seitliche Lichtbänder
- Orgel
- Werkstatt Willi Peter, 1954, sechs Register
- Gemeinde
- Köln-Rath-Ostheim, Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch
- Erweiterung
- Seniorenbegegnungsstätte (2020/2021)
Als 1934 der erste Betsaal der Gemeinde in einer ehemaligen Werkstatt eröffnete, waren die Stühle nur geliehen und der Gemeindegesang wurde mit zwei Geigen begleitet.
Geschichte
1840 lebte in Ostheim ein einziger evangelischer Bürger. Die evangelischen Einwohner gehörten zunächst zur Gemeinde Köln-Mülheim, ab 1855 zu einer Vikariatsgemeinde in Köln-Deutz und ab 1877 zur Pfarrgemeinde Köln-Kalk; bis 1912 wuchs die Gemeinde auf 48 Gläubige. 1930 rief Pfarrer Oskar Söhngen eine evangelische Vereinigung ins Leben, die sich in einem Gaststättensaal, einer Schule und bei einem Gemeindeglied traf. 1934 wurde ein Betsaal in einer ehemaligen Werkstatt am Buchheimer Weg eröffnet; die Stühle waren geliehen, der Gesang wurde von zwei Geigen begleitet, später kam ein Harmonium hinzu. Nach 1948 kam die Gemeinde im kleinen Saal des katholischen Jugendheims von St. Servatius zusammen. 1950 lag die Zahl der evangelischen Bürger bei 867, also 20 Prozent der Einwohner, was den Kirchenbau erforderlich machte.
Fenster
Der Architekt gestaltete 1953 auch die Fenster. Den Altarraum prägt ein rundes Fenster mit geometrischen Formen. An den Seiten schließen sich je fünf Fenster als Lichtband an, die die Komposition des Altarfensters aufnehmen. Im hinteren Teil der Kirche befinden sich drei weitere Fenster.
Orgel
Das Instrument entstand als Opus 72 der Werkstatt Willi Peter, mit sechs klingenden Registern auf einem Manual und Pedal. Zu den Kirchenmusikern der Gemeinde zählten Gustav Adolf Theill und Klaus Germann. Helmut Kickton erlernte an dieser Orgel als Schüler von Klaus Germann die Grundlagen des Orgelspiels.
Erweiterungsbau
Die Kirche wird um eine Seniorenbegegnungsstätte erweitert, deren erster Spatenstich am 13. Oktober 2020 erfolgte; die Fertigstellung war für März 2021 vorgesehen. Der Anbau in Holz-Fertigbauweise umfasst 160 m² und beinhaltet einen Veranstaltungsraum, einen Beratungsraum, eine Küche sowie barrierefreie Toiletten. Eine Doppeltür verbindet ihn mit dem Kirchenraum.
Wissenswertes
Die Einweihung ist auf den 21. März 1954 datiert. In gesicherten Strukturdaten wird abweichend 1953 als Baujahr geführt.
Zeitstrahl
- 1840Ein einziger evangelischer Bürger lebt in Ostheim.
- 1855Bis dahin Mitglieder der evangelischen Gemeinde Köln-Mülheim; Vikariatsgemeinde Köln-Deutz gegründet.
- 1877Ostheim kommt zur Pfarrgemeinde Köln-Kalk.
- 1912Gemeinde wächst auf 48 evangelische Gläubige.
- 1930Pfarrer Oskar Söhngen ruft evangelische Vereinigung in Ostheim ins Leben.
- 1934Neuer Betsaal in ehemaliger Werkstatt am Buchheimer Weg eröffnet.
- 1950867 evangelische Bürger (20%); Bau einer eigenen Kirche wird notwendig.
- 1954Kirche eingeweiht (21. März) und Orgel erbaut.
Karte
Blaue Punkte: andere Orte in der Nähe – zum Stöbern antippen.
Das könnte dich auch interessieren – themenverwandt oder in der Nähe
Kommentare
- Lade Kommentare…
Quellen & Links
Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-09-03
Wie diese Seite entsteht
Diese Seite stützt sich auf offene Quellen — Wikipedia, Wikidata, offizielle Webseiten und offene Daten der Stadt. Jede Angabe wird gegen die hier verlinkten Quellen geprüft, und die Seiten werden regelmäßig aktualisiert.
Trotzdem einen Fehler entdeckt? Sag uns unten Bescheid — wir lesen jede Einsendung.





