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© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0

St. Peter

Neugotische katholische Hallenkirche in Köln-Neuehrenfeld mit 62 m hohem Turm, auch „Dom vum Ihrefeld“ genannt.

Indoor Kostenlos Eintritt frei

Die dem Apostel Petrus gewidmete Kirche im Kölner Stadtbezirk Ehrenfeld beherbergt eine Orgel, die ursprünglich für eine Abteikirche im Westerwald entstand.

Auf einen Blick

Art
Römisch-katholisches Kirchengebäude
Lage
Köln-Neuehrenfeld, Stadtbezirk Ehrenfeld
Weihe
29. Juni 1901
Architekt
Theodor Roß
Bauform
Neugotischer dreischiffiger Hallenbau mit Querhaus, 62 m hoher Turm
Status
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
Wusstest du?

Wegen ihrer imposanten Größe mit 62 m hohem Turm trägt die Pfarrkirche im Kölner Volksmund den Spitznamen „Dom vum Ihrefeld“ – obwohl sie nie Bischofssitz war.

Architektur

Der neugotische Bau ist als dreischiffiger Hallenbau mit Querhaus angelegt. Dem Baukörper ist ein 62 m hoher Turm vorgelagert. Für den Bau ist der Beiname „Dom vum Ihrefeld“ überliefert.

© Chris06 · CC BY-SA 4.0

Ausstattung

Bei der nachkonziliaren Umgestaltung wurden Teile der ursprünglichen Ausstattung in neuen Zusammenhängen weiterverwendet. Die Buntglasfenster entwarf Hermann Josef Baum im Jahr 1978.

© Joauth · CC BY-SA 3.0

Orgel

Das Instrument wurde 1912 als Chororgel für die Abteikirche Marienstatt im Westerwald gebaut. 1950 folgte ein Umbau mit Erweiterung auf 38 Register. 1965 wurde die Orgel weitgehend unverändert in St. Peter aufgestellt. 1988 kam sie in ein neugotisches Gehäuse, wurde erweitert und in ihrem ursprünglich romantischen Klangbild wiederhergestellt. Das Kegelladen-Instrument verfügt über 46 Register auf drei Manualwerken und Pedal; die Spiel- und Registertrakturen sind elektrisch.

© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0

Geläut

Zum Bestand gehören sechs Bronzeglocken. Fünf davon wurden nach dem Zweiten Weltkrieg gegossen.

© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0

Zeitstrahl

  1. 1901
    Kirche geweiht (29. Juni)
  2. 1912
    Orgel als Chororgel für Abteikirche Marienstatt erbaut
  3. 1950
    Orgel umgebaut und auf 38 Register erweitert
  4. 1965
    Orgel nahezu unverändert in St. Peter aufgestellt
  5. 1978
    Buntglasfenster von Hermann Josef Baum entworfen
  6. 1988
    Orgelwerk in neugotischem Gehäuse erweitert und Klangbild restauriert

Galerie

© Chris06 · CC BY-SA 4.0 · Commons
© Chris06 · CC BY-SA 4.0 · Commons
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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-09-04

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