St. Thomas Morus
Katholische Kirche in Köln-Lindenthal von 1962/63, deren Turm als aufsteigender Falthelm das Ortsbild prägt.
Den Entwurf lieferte der Kölner Architekt Fritz Schaller; als Namenspatron dient Thomas Morus.
Quelle: Wikipedia
Auf einen Blick
- Art
- römisch-katholische Kirche
- Lage
- Köln, Stadtteil Lindenthal
- Baujahr
- 1962 bis 1963
- Architekt
- Fritz Schaller
- Erweiterung
- 1984 Pfarrsaal als Oktogon (Klaus J. Küpper)
- Orgel
- 19 Register auf zwei Manualwerken und Pedal
- Geläut
- vier Bronzeglocken
Architektur
Über dem quadratischen Kirchensaal erhebt sich ein steiles Satteldach, das an ein großes Giebelzelt erinnert. Ein Falthelm bildet den vom Boden emporwachsenden Turm, den ein eingeschossiger Trakt an den restlichen Bau anschließt und der das Ortsbild bestimmt. Räumlich teilt sich das Gebäude in Werktagskirche und Hauptschiff. Ein weitflächiges Giebelfenster zeigt das Dreieck als Zeichen der Trinität.
Ausstattung
Elmar Hillebrand schuf die beiden Altäre sowie Tabernakel und Taufstein. Das Turmerdgeschoss beherbergt eine Marienkapelle, in der eine frühgotische Madonna steht.
Orgel und Glocken
Johannes Klais Orgelbau schuf 1966 die Orgel, die 2017 eine Renovierung erhielt. Vier Bronzeglocken hängen im Turm; Hans Hüesker goss sie 1969 in der Glockengießerei Petit & Gebr. Edelbrock in Gescher.
Erweiterung
Einen als Oktogon geplanten Pfarrsaal ergänzte man 1984 nach Entwürfen von Klaus J. Küpper.
Zeitstrahl
- 1962Baubeginn der Kirche nach Plänen von Fritz Schaller
- 1963Fertigstellung des Kirchenbaus
- 1966Orgel von Johannes Klais Orgelbau erbaut
- 1969Vierstimmiges Glockengeläut von Hans Hüesker gegossen
- 1984Anbau eines Pfarrsaals nach Plänen von Klaus J. Küpper
- 2017Renovierung der Orgel
Galerie
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