Paul-Gerhardt-Kirche
Neugotische Backsteinkirche in Köln-Lindenthal, im Volksmund „Rote Kirche", mit einer 2011 erbauten Orgel.
Die Paul-Gerhardt-Kirche, im Volksmund „Rote Kirche" genannt, steht an der Kreuzung Lindenthalgürtel/Gleueler Straße in Köln-Lindenthal. Sie ist eines von drei Kirchengebäuden der evangelischen Kirchengemeinde Köln-Lindenthal im Kirchenkreis Köln-Linksrheinisch.
Quelle: Wikipedia
Auf einen Blick
- Bautyp
- Neugotische Backsteinkirche
- Baujahr
- 1900–1901 (eingeweiht 3. November 1901)
- Stadtteil
- Köln-Lindenthal
- Konfession
- Evangelisch (Evangelische Kirche im Rheinland)
- Stil
- Neugotik, roter Backstein
- Beiname
- „Rote Kirche"
Ihren Namen Paul-Gerhardt-Kirche trägt das Gebäude erst seit 1951 – erhalten hat sie ihn beim Wiederaufbau nach der fast vollständigen Zerstörung von 1944, während sie zuvor nur „Rote Kirche" hieß.
Das kannst du hier erleben
- Die neugotische Backstein-Architektur der „Roten Kirche" betrachten
- Die 2011 erbaute Kreienbrink-Orgel erleben
- Die von Werner Pokorny gestalteten Ausstattungsstücke ansehen
- Einen Gottesdienst der Kirchengemeinde Köln-Lindenthal besuchen
Geschichte
Der erste Spatenstich erfolgte am 9. Juli 1900, die feierliche Grundsteinlegung am 5. August desselben Jahres. Noch vor Jahresende war der Rohbau vollendet, und am 3. November 1901 wurde die Kirche eingeweiht. Die Baukosten betrugen 112.000 Reichsmark. Ihren volkstümlichen Namen „Rote Kirche" verdankt sie der Ausführung als neugotischer Backsteinbau. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude 1944 nahezu vollständig zerstört. Beim schlicht gehaltenen Wiederaufbau erhielt sie 1951 grauen Putz und zugleich den Namen Paul-Gerhardt-Kirche. Bei der umfangreichen Renovierung 1996 kam ein hellroter Putz hinzu, der wieder an den alten Beinamen anknüpft; zugleich entstanden hinter dem Chor Anbauten für kleinere Veranstaltungen.
Ausstattung und Orgel
Die zentralen Ausstattungsstücke – Abendmahltisch, Taufbecken und Kanzel – wurden von Werner Pokorny entworfen und gefertigt. Die Orgel baute 2011 die Werkstatt Orgelbau Kreienbrink aus Osnabrück neu. Das Schleifladen-Instrument verfügt über 30 Register auf zwei Manualen und Pedal; die Spieltrakturen sind mechanisch, die Registertrakturen elektrisch.
Zeitstrahl
- 1900Erster Spatenstich am 9. Juli und Grundsteinlegung am 5. August
- 1901Einweihung der Kirche am 3. November
- 1944Fast vollständige Zerstörung im Zweiten Weltkrieg
- 1951Wiederaufbau und Benennung als Paul-Gerhardt-Kirche
- 1996Umfangreiche Renovierung mit hellrotem Putz und Anbauten
- 2011Neubau der Orgel durch Orgelbau Kreienbrink
Galerie
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