St. Brigiden
Mittelalterliche Pfarrkirche neben Groß St. Martin, nach 1802 abgerissen – ihr Grundriss ist heute im Pflaster nachgezeichnet.
St. Brigiden war eine mittelalterliche Pfarrkirche in der Rheinvorstadt, unmittelbar an die Basilika Groß St. Martin angebaut. Ihre Schutzheilige war Brigida von Kildare.
Quelle: Wikipedia · abgerufen 2026-06-23
Auf einen Blick
- Erstmals erwähnt: 1172
- Abgerissen: nach der Säkularisation von 1802
- Status: nicht mehr vorhanden
- Heute sichtbar: der Grundriss, im Pflaster vor und neben Groß St. Martin markiert
Eine Kirche im Boden
Nach dem Säkularisationsdekret von 1802 wurde St. Brigiden auf Abbruch versteigert und nach und nach abgetragen; Groß St. Martin übernahm ihre Funktion als Pfarrkirche. Der Turm blieb zunächst erhalten und diente noch Jahrzehnte als Orgeltreppe. 1900 legten Grabungen die Fundamente frei. Heute zeichnen dunklere Pflastersteine den Umriss der verschwundenen Kirche nach – ein stilles Stück Stadtgeschichte direkt neben der Martinsbasilika.
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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-23





