Köln Hauptbahnhof
Durchgangsbahnhof mit elf Gleisen direkt neben dem Dom — täglich rund 318.000 Reisende und über 1300 Zugfahrten.
seit 1859
Der Kölner Hauptbahnhof liegt im Stadtzentrum unmittelbar neben dem Dom und ist der wichtigste Eisenbahnknoten der Stadt. Als Durchgangsbahnhof mit elf Gleisen zählt er zu den am stärksten frequentierten Fernbahnhöfen der Deutschen Bahn.
Auf einen Blick
- Art
- Durchgangsbahnhof mit elf Gleisen
- Lage
- Stadtzentrum, direkt neben dem Kölner Dom
- Frequenz
- täglich rund 318.000 Reisende und Besucher
- Verkehr
- über 1300 An- und Abfahrten pro Tag
- Anbindung
- ICE, Eurostar, IC/EC, Flixtrain, ÖBB Nightjet, Regional- und S-Bahn-Verkehr
- Bahnsteighalle
- 255 Meter lang, Mittelhalle mit 64 Metern Spannweite
- Besonderheit
- direkter Treppen- und Liftzugang zum Dom und zur Domplatte
Altersvergleich
Alter im Vergleich mit anderen Orten in Köln.
Lage und Verkehr
Von der südöstlichen Ausfahrt führt die Trasse in einer engen Kurve über die Hohenzollernbrücke nach Deutz auf die rechtsrheinische Seite. Der Bahnhof verbindet Fern- und Nahverkehr und ist über die U-Bahnhöfe Dom/Hauptbahnhof und Breslauer Platz/Hauptbahnhof an die Stadtbahn der Kölner Verkehrs-Betriebe angebunden. Der Bahnhofsvorplatz gehört zur Domumgebung.
Der Vorgänger Centralbahnhof
Um 1850 betrieben in Köln und im damals eigenständigen Deutz fünf Eisenbahngesellschaften eigene, untereinander nicht verbundene Bahnhöfe. Nachdem 1854 die Lage der Dombrücke festgelegt war, entstand der Plan eines zentralen Bahnhofs. 1857 gab die Stadt die Fläche des Alten Botanischen Gartens frei; gegen den Standort am Dom gab es Widerstand, unter anderem von Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner. Der Centralbahnhof wurde nach Plänen von Hermann Otto Pflaume gebaut und 1859 zusammen mit der Dombrücke eröffnet.
Der heutige Bahnhof
Nach der Verstaatlichung der Bahngesellschaften um 1880 begannen Planungen für einen größeren Bahnhof. 1883 beschloss der Stadtrat mit einer Stimme Mehrheit, den Standort am Dom beizubehalten und die Gleise anzuheben. Nach dem Abriss von 140 Häusern begannen 1886 die Bauarbeiten; das Empfangsgebäude entstand nach Plänen von Georg Frentzen. 1894 wurde die dreigliedrige Bahnsteighalle fertiggestellt, deren Gestaltung sich an den Londoner Bahnhof St Pancras anlehnt.
Wissenswertes
Von den Wartesälen der ersten und zweiten Klasse haben Teile den Zweiten Weltkrieg überstanden; sie werden heute als Restaurant und Veranstaltungszentrum Alter Wartesaal genutzt. Vom früheren Hauptpostamt führte ein Tunnel zum Bahnhof, durch den Briefe und Pakete befördert wurden; er besteht weiterhin und dient der Lagerung von Speisen und Getränken für Speisewagen.
Galerie
Karte
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Adresse
Trankgasse 11
50667 Köln
Kontakt
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Quellen & Links
- Offizielle Website
- Offizielle Website (abgerufen 2026-07-17)
- Wikidata (abgerufen 2026-06-30)
- Wikipedia (abgerufen 2026-06-30, rev 268179883)
Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-30
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