Burg Worringen – Schauplatz der Schlacht von 1288
Die Burg Worringen war eine kurkölnische Burganlage am linken Rheinufer, vor deren Toren 1288 die berühmte Schlacht von Worringen ausgetragen wurde. Von der 1275 erbauten und 1288 zerstörten Anlage ist heute nichts mehr erhalten.
Die Burg Worringen, auch Kölner Burg genannt, war eine kurkölnische Befestigung am linken Rheinufer im heutigen Kölner Stadtteil Worringen. Von der Anlage ist nichts erhalten – sie gilt als abgegangene Burg und ist heute vor allem als Schauplatz der Schlacht von Worringen von 1288 bekannt.
Quelle: Wikipedia
Auf einen Blick
- Art
- Abgegangene kurkölnische Burganlage (keine erhaltene Bausubstanz)
- Lage
- Linkes Rheinufer, Köln-Worringen
- Erbaut
- 1275
- Zerstört
- Oktober 1288
- Bekannt für
- Schlacht von Worringen am 5. Juni 1288
- Belagerung
- 29. Mai bis 5. Juni 1288
- Auch genannt
- Kölner Burg
Geschichte
Die Burg wurde 1275 als kurkölnische Befestigung errichtet. Ende Mai 1288 schlossen sich die Gegner des Erzbistums zu einem Landfriedensbund zusammen, der unter anderem das Ziel verfolgte, die Burg zu schleifen. Vom 29. Mai bis zum 5. Juni 1288 wurde die Anlage belagert. Nach der Niederlage des Erzbischofs wurde die Burg schließlich im Oktober 1288 zerstört und nicht wieder aufgebaut.
Die Schlacht von Worringen
Westlich der Burg kam es am 5. Juni 1288 zur Schlacht von Worringen. Sie endete mit der Niederlage des Erzbischofs Siegfried von Westerburg und seiner Verbündeten und setzte damit einen Schlusspunkt unter den sechs Jahre währenden Limburger Erbfolgestreit. Die Schlacht gehört zu den bedeutendsten militärischen Auseinandersetzungen des mittelalterlichen Rheinlands.
Folgen
Als Ergebnis der Niederlage wurde die linksrheinische Seite entfestigt. Die Burg Worringen wurde noch im selben Jahr abgetragen und blieb für immer verschwunden. Wer heute nach Worringen kommt, findet keine Mauerreste mehr vor – die Bedeutung des Ortes liegt allein in seiner Geschichte.
Wissenswertes
Die Burg trug auch den Namen Kölner Burg. Ihre Schleifung war bereits im Landfriedensbund der erzbischöflichen Gegner ausdrücklich als Ziel festgehalten – die Zerstörung war also keine bloße Kriegsfolge, sondern politisch gewollt.
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