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© Horsch, Willy · CC BY 2.5

Kölnpfad

171 km langer Rundwanderweg in elf Etappen um Köln, der bewusst Natur, Wohngebiete, Industrie und Verkehrswege miteinander verbindet.

seit 2008

Der Kölnpfad ist ein Rundwanderweg, der Köln in elf Etappen umrundet. Er wurde 2008 eröffnet und führt bewusst durch ganz unterschiedliche Bereiche der Großstadt — von Wäldern und Parks bis zu Industrieanlagen und Verkehrswegen.

Auf einen Blick

Art
Rundwanderweg um Köln
Länge
171 km in elf Etappen (je 9 bis 22 km)
Wegzeichen
weißer Kreis auf schwarzem Grund (Zeichen für Rundwanderwege um Orte in Nordrhein-Westfalen)
Höchster Punkt
beim Ortsteil Breite
Eröffnung
offizielle Einweihung am 27. September 2008
Anreise
Start-, Ziel- und viele Zwischenpunkte mit Bus und Bahn erreichbar
Konzept
Verlauf durch Natur, Wohngebiete, Industrie und Verkehrsanlagen

Altersvergleich

Alter im Vergleich mit anderen Orten in Köln.

Verlauf und Markierung

Der Verlauf wurde 2007 festgelegt, die Markierung im Sommer 2008 fertiggestellt. Ursprünglich waren 155 km geplant; weil unter anderem Naturschutzgebiete nicht durchquert und privater Grundbesitz umgangen werden mussten, kam der Weg schließlich auf 171 km. Bis auf zwei Ausnahmen bleibt er in den Kölner Stadtgrenzen: im rechtsrheinischen Süden führt er über Niederkasseler Gebiet, im Nordosten als Abstecher über Bergisch Gladbacher Stadtgebiet, von wo aus man bei guter Sicht ganz Köln überblickt. Neben dem Wegzeichen findet sich stellenweise das vom Kölner Eifelverein entworfene Kölnpfad-Logo in Rot-Weiß mit schwarzen Domtürmen; es ist kein offizielles Symbol des deutschen Wanderwegenetzes und nicht durchgängig angebracht.

© Stadt Köln, Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster (Nr. KT 121/2007) · CC BY-SA 3.0

Konzept

Der Weg soll nicht allein zum Wandern in der Natur einladen, sondern auch kulturelle Aspekte, Stadtgeschichte und Details am Rand der Stadt vermitteln; Tafeln verweisen auf Sehenswürdigkeiten, Ruhezonen, Spielplätze und Einkehrmöglichkeiten. Bewusst wurde der Verlauf nicht nur durch Wald, Parks und Feld gelegt: Industrieanlagen, Autobahnen und Gleisanlagen sind Teil der Strecke. So quert der Kölnpfad mit der Rodenkirchener Autobahnbrücke den Rhein, dem er immer wieder begegnet. Sein Reiz entsteht aus dem ständigen Wechsel von naturbelassenen Arealen mit Wohngebieten, Industrie, Landwirtschaft und Verkehrswegen.

© Velopilger · CC BY-SA 4.0

Entstehung

Die Wegführung arbeitete im Wesentlichen Fritz Hoepfner, Wanderführer des Kölner Eifelvereins, aus. Ingrid Mölders, stellvertretende Vorsitzende des Vereins, griff die ursprüngliche Idee des früheren Vorsitzenden Theodor Schinscholl (1933–2011) auf und setzte sie um. Auf ihre Anregung verfasste der Mundartdichter Hans Knipp den Text für ein Kölnpfad-Lied, das Bömmel Lückerath von den „Bläck Fööss“ vertonte — so entstand die Hymne „Eimol öm Kölle röm“.

© Velopilger · CC BY-SA 4.0

Unterwegs und Karten

Weil auch unterwegs immer wieder Haltestellen von Bus und Bahn direkt am oder nahe dem Weg liegen, lässt sich jede Etappe abkürzen, mitten beginnen und an beliebiger Stelle der folgenden Etappe beenden. Zum Kölnpfad erschien ein eigenes Wanderbuch sowie eine Wanderkarte im Maßstab 1:25.000, in der Etappen, Start- und Zielpunkte und Einkehrmöglichkeiten verzeichnet sind. Wer weniger Zeit hat, kann auf einen kürzeren Rundweg von rund 65 km ausweichen, den die Kölner Grün Stiftung 2014 im Äußeren Grüngürtel beiderseits des Rheins ausgearbeitet und ausgeschildert hat und der in weiten Teilen mit der Wegführung des Kölnpfads identisch ist.

© Velopilger · CC BY-SA 4.0

Geführte Wanderungen

Weil sich an fast jeder Stelle ein- und aussteigen lässt, bietet der Kölner Eifelverein geführte Wanderungen auf 15 Teilstücken an. Aus organisatorischen und thematischen Gründen — etwa Kurzwanderungen für Kinder — weichen deren Längen sowie Start- und Zielpunkte von den offiziellen Etappen ab, folgen aber exakt dem Verlauf des Kölnpfads.

© Velopilger · CC BY-SA 4.0

Galerie

© Velopilger · CC BY-SA 4.0 · Commons
© Velopilger · CC BY-SA 4.0 · Commons
© Velopilger · CC BY-SA 4.0 · Commons
© Velopilger · CC BY-SA 4.0 · Commons
© Velopilger · CC BY-SA 4.0 · Commons
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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-30

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