St. Martin (Zündorf)
Kleine romanische Kirche in Köln-Zündorf, bekannt für die ungewöhnlich gegliederte Fassade ihres Turms.
St. Martin, auch St. Martinus genannt, ist eine römisch-katholische Kirche im Kölner Stadtteil Zündorf. Bekannt ist sie vor allem für die auffällig gestaltete äußere Gliederung ihres romanischen Turms.
Quelle: Wikipedia
Auf einen Blick
- Konfession
- römisch-katholisch
- Stadtteil
- Köln-Zündorf
- Patrozinium
- Heiliger Martin
- Baustil
- romanisch (Turm), Langhaus als Saalbau des 18. Jahrhunderts
- Bauzeit Kirche
- 12. Jahrhundert
- Besonderheit
- eine der drei kleinen romanischen Kirchen in Porz
Obwohl St. Martin dem Namen nach eine Kirche ist, dient sie heute nicht mehr als Pfarrkirche Zündorfs – diese Rolle hat St. Mariä Geburt übernommen.
Das kannst du hier erleben
- Den auffällig gegliederten romanischen Turm von außen betrachten
- Die Figurengruppe des Hl. Martin zu Pferd im Inneren entdecken
- Das um 1500 datierte Taufbecken besichtigen
- Die historischen Grabsteine des 17. und 18. Jahrhunderts an der Außenfassade entlanggehen
- Auf einem Rundgang die drei kleinen romanischen Kirchen in Porz verbinden
Geschichte
Ein Vorgängerbau ging 1009 als Schenkung von Erzbischof Heribert an die Abtei Deutz. Die romanische Kirche selbst entstand im 12. Jahrhundert, und um 1300 wurde sie im liber valoris als Pfarrkirche geführt. Nachdem zwei Brände die Kirche beschädigt hatten, riss man das alte Langhaus ab und ersetzte es zwischen 1780 und 1785 durch einen schlichten Saalbau. Die heutige Pfarrkirche von Zündorf ist St. Mariä Geburt. Zusammen mit St. Michael in Zündorf und St. Nikolaus in Westhoven zählt St. Martin zu den drei kleinen romanischen Kirchen in Porz.
Ausstattung
Zur Ausstattung gehört ein Taufbecken, das um 1500 datiert wird. Eine Figurengruppe aus dem 17. Jahrhundert stellt den heiligen Martin zu Pferd dar, wie er seinen Mantel teilt. In der Turmkapelle ist ein Fragment einer Altarplatte aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts an die Wand montiert. An der Außenfassade der Kirche sind zahlreiche Grabsteine aus dem 17. und 18. Jahrhundert aufgereiht.
Zeitstrahl
- 1009Erzbischof Heribert schenkt der Abtei Deutz einen Vorgängerbau der Kirche.
- 1300Um 1300 wird die Kirche im liber valoris als Pfarrkirche genannt.
- 1785Nach zwei Bränden wird das alte Langhaus 1780–1785 durch einen Saalbau ersetzt.
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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-08-26
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