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© Superbass · CC BY-SA 4.0

Worringer Bruch

Ein rund 164 Hektar großes Auen- und Sumpfgebiet im äußersten Kölner Norden, seit 1991 Naturschutzgebiet und Rückzugsort für seltene Tier- und Pflanzenarten.

seit 1989

Outdoor Kostenlos

Im äußersten Norden Kölns, gleich am Stadtteil Worringen, liegt der Worringer Bruch – eine weitläufige, sumpfige Flachlandschaft, die aus einem uralten Rheinarm hervorgegangen ist. Heute ist das Gebiet eine ruhige Auenlandschaft und ein wertvoller Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten.

Auf einen Blick

Fläche
rund 164 Hektar
Lage
äußerster Kölner Norden, angrenzend an den Stadtteil Worringen an der Stadtgrenze
Entstehung
verlandeter Mäanderbogen des Rheins, vor etwa 8.000 Jahren vom heute knapp drei Kilometer entfernten Fluss abgeschnitten
Besonderheit
mit 37,5 m über dem Meeresspiegel der tiefste Punkt Kölns
Schutzstatus
Naturschutzgebiet seit 1991
Charakter
Auen- und Feuchtgebiet, eine der „grünen Lungen" Kölns

Flächenvergleich

Fläche im Vergleich mit anderen Kölner Parks und Grünflächen.

Altersvergleich

Alter im Vergleich mit anderen Orten in Köln.

Entstehung & Landschaft

Der Worringer Bruch ist ein Stück Rheingeschichte: Vor rund 8.000 Jahren schnürte sich hier ein Mäanderbogen vom Hauptstrom ab, der Fluss verlagerte sich und liegt heute fast drei Kilometer entfernt. Zurück blieb ein weitgehend verlandeter Altarm, dessen Wasserstand noch immer eng mit dem Pegel des Rheins zusammenhängt. Namensgeber ist der benachbarte Stadtteil Worringen, einst eine eigenständige Stadt mit über tausendjähriger Geschichte, die erstmals 922 urkundlich erwähnt wurde. Prägend für das Gebiet ist der Charakter einer Auenlandschaft, ergänzt durch verschiedene Waldtypen sowie Kulturflächen wie Weiden und Obstwiesen.

© A.Savin · CC BY-SA 3.0

Tierwelt

Weil große Teile des Bruchs für Menschen kaum zugänglich sind, konnte sich hier ein weitgehend ungestörter Lebensraum entwickeln. Vögel wie Nachtigall, Pirol, Rohrweihe, Schwarzspecht, Waldohreule und Wespenbussard sind hier ebenso anzutreffen wie Amphibien und Reptilien, darunter Erdkröte, Kammmolch und Blindschleiche. Auch verschiedene Fledermausarten sowie Säugetiere wie Nutria (Sumpfbiber) und Waschbär gehören zur Fauna des Gebiets.

© A.Savin · CC BY-SA 3.0

Naherholung

Als eine der „grünen Lungen" Kölns hat der Worringer Bruch einen hohen Stellenwert für Naturerfahrung und Erholung. Beim Wandern lassen sich die Auenlandschaft erkunden und Flora wie Fauna beobachten – ein lohnendes Ziel für alle, die abseits der Stadt Ruhe und Natur suchen.

© A.Savin · CC BY-SA 3.0

Galerie

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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-08-01

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