Stadttor
20 Orte in Köln
Appellhofplatz
Kölner Platz, benannt nach dem Appellationsgerichtshof – auf dem Areal eines römischen Torturms und prägender Gerichtsprozesse.
Bachtor
seit 1230Eines der zwölf großen Stadttore aus Kölns letzter mittelalterlicher Stadterweiterung, um 1230 im Südwesten errichtet, später zur Windmühle umgebaut und 1883 abgerissen.
Bayenturm
seit 1220Mittelalterlicher Eckturm der Kölner Stadtmauer am Rhein, um 1220 errichtet — heute Sitz der Stiftung „FrauenMediaTurm".
Dreikönigenpforte
seit 1200Ein kleiner Tordurchgang der rheinseitigen Kölner Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert, benannt nach den über dem Bogen aufgemalten Heiligen Drei Königen, 1854 abgerissen.
Ehrentor
seit 1250Eine der um 1250 errichteten Torburgen in Kölns mittelalterlicher Ringmauer, Nachfolger der römischen „Ehrenpforte", 1882 abgerissen.
Eigelsteintorburg
seit 1228Eines von vier erhaltenen Toren der mittelalterlichen Kölner Stadtmauer – hier hindurch gelangten Maria von Medici und Napoleon in die Stadt.
Friesenplatz
Platz an den Kölner Ringen am Beginn der Venloer Straße — Tor zum Belgischen Viertel und einstiges Halbwelt-Revier des Friesenviertels.
Friesentor
seit 1244Um 1244 errichtetes Kölner Stadttor am heutigen Friesenplatz – die einzige Pforte der Stadtmauer mit sechskantigem Zentralbau.
© Architecten- und Ingenieur-Verein für Niederrhein und Westfalen Köln · Public domainGereonstor
seit 1215Mittelalterliches Doppelturmtor der Kölner Stadtmauer — über 400 Jahre zugemauert, lange als strengstes Stadtgefängnis genutzt, 1881 abgebrochen.
Griechenpforte
seit 900Ein wahrscheinlich schon im 10. Jahrhundert geschaffener Tordurchgang der südwestlichen Kölner Stadtmauer, um 1856 abgebrochen; ein Mauerrest erinnert bis heute an den Standort.
Hahnentorburg
seit 1220Mittelalterliches Doppelturmtor am Rudolfplatz – westlicher Zugang Kölns, durch den gekrönte Könige in die Stadt einzogen.
Hohe Pforte
Südtor der römischen Stadtmauer Kölns am „cardo maximus" – Ausgangspunkt der heutigen Hohe Straße.
Kahlenhausener- oder Judenpforte
Ein kurzlebiges mittelalterliches Stadttor im nordöstlichen Abschnitt der Kölner Stadtmauer zwischen Eigelsteintor und Kunibertsturm, das 1349 als „porta judeorum" bezeichnet wurde und heute nicht mehr erhalten ist.
Malakoffturm
seit 1855Backstein-Torturm der preußischen Rheinuferbefestigung am Rheinauhafen — heute mit Drehbrücke zum gegenüberliegenden Schokoladenmuseum.
Pantaleonstor – ein verschwundenes Doppeltor der Kölner Stadtmauer
Das Pantaleonstor war ein mittelalterliches Doppelturmtor in der Kölner Stadtmauer, durch das ab 1844 sogar die erste Eisenbahn nach Bonn rollte, bevor es 1894 abgerissen wurde.
Das Südwesttor der Colonia Claudia Ara Agrippinensium
Ein verschwundenes römisches Stadttor an der Clemensstraße in Köln-Altstadt-Süd, das einst den südwestlichen Ausgang der befestigten Römerstadt bildete.
© Architecten- und Ingenieur-Verein für Niederrhein und Westfalen Köln · Public domainSchaafentor
seit 1225Ein Stadttor der westlichen Kölner Ringmauer aus dem zweiten Viertel des 13. Jahrhunderts, benannt nach der Schafzucht der Umgebung, 1882 niedergelegt.
Severinstorburg
seit 1230Eine von vier erhaltenen mittelalterlichen Stadttorburgen Kölns und Wahrzeichen des Severinsviertels — heute ein Veranstaltungsort am Chlodwigplatz.
Ulrepforte
seit 1230Kleinstes der mittelalterlichen Landtore Kölns aus dem 13. Jahrhundert — Schauplatz einer Patrizier-Fehde von 1268, heute Stammsitz der Roten Funken.

















