Rheinufer
35 Orte in Köln
Alt St. Katharina (Köln-Niehl)
Das „Niehler Dömchen": eine romanische Basilika des 12. Jahrhunderts am Rheinufer, mit gotischem Chor und unter Denkmalschutz.
Alt St. Maternus
seit 950Romanisches „Kapellchen" am Rheinufer – eine der 13 kleinen früheren Dorfkirchen vor Kölns mittelalterlicher Stadtmauer.
Alteburger Mühle
Ältestes erhaltenes Bauwerk Marienburgs: ehemalige Windmühle auf einem mittelalterlichen Turm, heute Teil des polnischen Generalkonsulats.
Bahnhof Schiffbrücke
Ehemaliger Deutzer Bahnhof in einem umgebauten Hotel, in dem 1858 Königin Victoria übernachtete. Die Kölner nannten ihn „Marienbildchen“.
Bastei
seit 1924Expressionistisches Aussichtsrestaurant von 1924 auf einer preußischen Kaponniere – der Überbau kragt acht Meter über die Grundfläche; seit 2019 stillgelegt.
Bayenturm
seit 1220Mittelalterlicher Eckturm der Kölner Stadtmauer am Rhein, um 1220 errichtet — heute Sitz der Stiftung „FrauenMediaTurm".
Colonia-Haus
seit 1973Zweithöchstes Wohnhochhaus Deutschlands, direkt am Rhein in Riehl – mit Antenne (155 m) fast so hoch wie der Kölner Dom (157 m).
Drehbrücke im Rheinauhafen
seit 1896Kölns ältester Übergang über Rheinwasser: eine denkmalgeschützte Drehbrücke von 1896, die mit Hydraulik aus dem Malakoffturm zur Seite schwenkt.
Fischmarkt
Historischer Platz am Rheinufer in der Kölner Altstadt – über Jahrhunderte Mittelpunkt des Kölner Fischhandels.
Friedenspark
Kölner Stadtpark im umgebauten Fort I — mit überwuchertem Festungsmauerwerk, Rosengarten und einem Kriegsmonument mit Adler aus Kanonen des Ersten Weltkriegs.
Glashaus (1914)
Bruno Tauts Kuppelbau aus farbigem Glas, Beton und Stahl entstand 1914 für die Kölner Werkbundausstellung und wird dem frühen Expressionismus zugerechnet.
Haxenhaus zum Rheingarten
Traditionsbrauhaus an der Kölner Frankenwerft mit über 780 Jahren belegter Hausgeschichte und deftigen Schweinshaxen.
Konrad-Adenauer-Ufer
Nach Konrad Adenauer benannter Teil der Kölner Rheinuferstraße, an einem Uferstreifen, dessen älteste Spuren bei St. Kunibert liegen.
Kranhäuser
Drei Hochhäuser im Kölner Rheinauhafen, deren umgedrehte L-Form Hafenkränen mit Auslegern zum Rhein nachempfunden ist.
Kunibertsturm
Rest einer mittelalterlichen Torburg am Nordende der Kölner Stadtmauer, deren kleiner Rundturm Weckschnapp bis heute erhalten ist.
Mahnmal für die schwulen und lesbischen Opfer des Nationalsozialismus in Köln
seit 1995Gedenkstein am Rheinufer für die schwulen und lesbischen NS-Opfer – 1995 als erstes von einer Gewerkschaft errichtetes Mahnmal dieser Art.
Malakoffturm
seit 1855Backstein-Torturm der preußischen Rheinuferbefestigung am Rheinauhafen — heute mit Drehbrücke zum gegenüberliegenden Schokoladenmuseum.
Mülheimer Schiffbrücke
seit 1888Schwimmende Holzbrücke auf rund 40 verankerten Pontons (1888–1927), deren Segment sich dem Schiffsverkehr öffnete und die eine Rheinfähre bei Mülheim ablöste.
Museum für Vor- und Frühgeschichte
seit 1907Städtisches Museum von 1907 im Bayenturm zur Regionalgeschichte – 1943 zerstört, Grundstein des Römisch-Germanischen Museums.
Langeler Auwald
seit 1989Kölner Naturschutzgebiet entlang einer Rheinschlinge im Stadtteil Langel mit Auwaldresten, Hochwasserdeich und Brutgebiet zahlreicher seltener Vogelarten.
Villa Oberländer Ufer 208
Villa nach englischem Landhaus-Vorbild: ab 1915 Wohnsitz von Moritz Bing, dessen Vermögen 1941 für verfallen erklärt wurde, ab 1949 südafrikanische Residenz.
Palais du Rhin
Rheinuferpalais im französischen Barockklassizismus, 1908 für den Bankier Emil von Oppenheim erbaut – heute Luxuswohnungen mit Sotheby's-Standort.
Poller Heimatmuseum
seit 2015Privates Heimat- und Informationszentrum für Köln-Poll mit Bilderausstellung im Sportspark Cologne und Infotafeln am Rheinufer.
Poller Köpfe
Historische Uferbefestigung am rechten Rheinufer gegenüber Köln – über 250 Jahre erbaut, um den Fluss in seinem Bett zu halten.
Rheinauhafen
Ehemaliger Kölner Hafen mit den Kranhäusern – heute ein Wohn- und Gewerbeviertel auf der Halbinsel „Werthchen“ in der Altstadt-Süd.
Rheinhallen
Denkmalgeschützte einstige Messehallen am Deutzer Rheinufer: Hinter der Backsteinfassade liegt heute das Sendezentrum von RTL Deutschland.
Rheinpark
Rechtsrheinischer Landschaftspark auf ehemaligem Festungsgelände — Schauplatz der Kölner Werkbundausstellung 1914, seit 1989 denkmalgeschützt.
Rheinufertunnel
Straßentunnel am Kölner Rheinufer, über dem der Rheingarten liegt. Bei Hochwasser wird das Gelände darüber zur Auftriebssicherung überflutet.
Schlosspark Stammheim
Landschaftspark am Rhein, 1828–1832 von Maximilian Weyhe als Englischer Garten angelegt – heute öffentliche Grünanlage und seit 2002 Ort moderner Kunst.
St. Amandus (Köln-Rheinkassel)
seit 1200Romanische Kirche am Rheinufer, deren zweitürmiger Chor eine verkleinerte Nachbildung von St. Gereon ist.
St. Clemens (Köln-Mülheim)
Frühere Schifferkirche am Rheinufer in Köln-Mülheim, hervorgegangen aus einer romanischen Saalkirche des 12./13. Jahrhunderts.
Stapelhaus
Das Stapelhaus vor dem Chor von Groß St. Martin am Kölner Rheinufer erinnert an das mittelalterliche Stapelrecht und gilt heute als Symbol der Handelsmetropole Köln.
Tanzbrunnen
Kölns Freilichtbühne für Open-Air-Konzerte – benannt nach einem Tanz-Rondell und überspannt von Frei Ottos Sternwellenzelt.
Villa Malta
Burgähnliche Jugendstilvilla über dem Rheinufer in Rodenkirchen, deren Turm teilweise dem Belfried der Tuchhallen in Ypern nachempfunden ist.


































