Haxenhaus zum Rheingarten
Traditionsbrauhaus an der Kölner Frankenwerft mit über 780 Jahren belegter Hausgeschichte und deftigen Schweinshaxen.
Direkt am Rheinufer in der Kölner Altstadt steht mit dem Haxenhaus zum Rheingarten eines der ältesten belegten Wohn- und Wirtshäuser der Stadt. Hinter der historischen Fassade verbirgt sich eine Hausgeschichte von mehr als 780 Jahren.
Auf einen Blick
- Adresse
- Frankenwerft 19, Kölner Altstadt am Rheinufer
- Art
- Traditionelle Gastwirtschaft im Kölner Brauhausstil
- Erste Erwähnung
- 1231 als „Huus am Bootermaate" (Haus am Buttermarkt)
- Hausgeschichte
- nachweisbar über 780 Jahre
- Denkmalschutz
- seit Oktober 1992 (Nummer 6631)
- Spezialität
- Schweinshaxen
- Besonderheit
- in beiden Weltkriegen unzerstört geblieben
Geschichte
Erstmals urkundlich fassbar wird das Haus im Jahr 1231 unter dem Namen „Huus am Bootermaate", also Haus am Buttermarkt. Entstanden ist das Gebäude aus zwei benachbarten Häusern des Hochmittelalters: dem früheren Südhaus mit dem überlieferten Namen „in Foro butyri" (am Buttermarkt) und dem damaligen Nordhaus, der Stadtherberge „Haus Konyxsteyn". Beide Weltkriege überstand das Haus unbeschadet.
Vom Brauhaus zur Zunftzeit
Während der Renaissance verschmolzen die beiden Häuser zu einem Gebäude, das über mehrfach wechselnde Namen hinweg für mindestens 282 Jahre eine Brauerei beherbergte. Als die französische Besatzungsregierung die Kölner Zünfte abschaffte, führte das Brauereiverzeichnis von 1798 an dieser Stelle das Brauhaus „Zum Verlorenen Sohn" am Buttermarkt 32 – unter dem letzten Zunftbrauer Mathias Segschneider.
Das Haxenhaus heute
Seit den frühen 1990er Jahren ist im Gebäude die Gastwirtschaft „Haxenhaus zum Rheingarten" untergebracht, eingerichtet im traditionellen Kölner Brauhausstil. Vieles aus der Bausubstanz blieb dabei erhalten: originalgetreue Decken, ein Gewölbekeller sowie historische Treppen und Türen. Im Oktober 1992 stellte der Stadtkonservator das Haus unter der Nummer 6631 unter Denkmalschutz.
Wissenswertes
Das Haxenhaus zum Rheingarten wird als Station des Kölner Brauhauswander- und des Rheinischen Sagenwegs vermarktet. Zudem diente das mittelalterliche Haus als Handlungsort: Angeregt vom Inhaber des Brauhauses schrieb Antonia Pauly den Kriminalroman „Der Büttel zu Cöln", der hier spielt.
Karte
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Adresse
Frankenwerft 19
50667 Köln
Öffnungszeiten
Mo: 11:30–00:00
Di: 11:30–00:00
Mi: 11:30–00:00
Do: 11:30–00:00
Fr: 11:30–00:00
Sa: 11:30–00:00
So: 11:30–23:00
Kontakt
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Quellen & Links
- Offizielle Website
- Wikipedia (abgerufen 2026-07-18, rev 241852031)
- Wikidata (abgerufen 2026-07-18)
- Offizielle Website (abgerufen 2026-07-18)
Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-07-18
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