Langeler Auwald
Kölner Naturschutzgebiet entlang einer Rheinschlinge im Stadtteil Langel mit Auwaldresten, Hochwasserdeich und Brutgebiet zahlreicher seltener Vogelarten.
Der Langeler Auwald ist ein Naturschutzgebiet im rechtsrheinischen Kölner Süden, das sich im Stadtteil Langel entlang einer Rheinschlinge erstreckt. Auf gut 22 Hektar wechseln sich hier Uferzonen, Auwaldreste und beweidetes Grünland ab – ein Rückzugsort für zahlreiche, teils seltene Vogelarten.
Auf einen Blick
- Lage
- Stadtteil Langel, Stadtbezirk Porz, rechtsrheinischer Süden von Köln
- Schutzstatus
- Naturschutzgebiet mit der Kennung K-018
- Fläche
- rund 22,43 Hektar (digitalisiert)
- Landschaft
- Rheinufer an der Wesselinger Rheinschlinge mit Auwaldrest und Hochwasserdeich
- Tierwelt
- Brutgebiet von 19 Vogelarten der Roten Liste, dazu sieben Fledermausarten
- Nachbarschaft
- liegt gegenüber dem Godorfer Hafen auf der anderen Rheinseite
Lage & Landschaft
Das Gebiet zieht sich am Gleitufer des Rheins entlang, dort wo der Fluss bei Wesseling eine weite Schleife zieht. Prägend ist ein 50 bis 100 Meter breiter Schotterstreifen am Ufer, der zeitweise überschwemmt wird und eine typische Spülsaum-Vegetation trägt. Landeinwärts folgt ein Hochwasserdeich, der mit Magerrasen bewachsen ist.
Lebensräume
Zwischen dem verbliebenen Weiden-Pappel-Weichholzauwald und dem Deich reihen sich unterschiedliche Nutzflächen aneinander: intensiv genutztes Grünland, ein lichter Pappelbestand mit Sträuchern, der von Pferden, Ponys und Rindern beweidet wird, eine Obstgartenbrache, ein neu bepflanzter Obstgarten mit kurzem Rasen sowie eine Ackerfläche mit Feldgehölz. Durch den beweideten Pappelbestand ziehen sich flussparallele Rinnen, in denen ein Eschen-Pappel-Mischbestand mit nährstoffliebender Hochstaudenflur gedeiht – die Eschen erreichen dabei Stammdurchmesser von 50 bis 90 Zentimetern.
Tierwelt
Die Vielfalt der Lebensräume spiegelt sich in der Fauna: Neben zahlreichen Pflanzenarten leben hier viele, teils seltene Vögel wie Kuckuck, Rebhuhn und Flussregenpfeifer. 19 der brütenden Vogelarten stehen auf der Roten Liste. Hinzu kommen sieben Fledermausarten, eine reiche Insektenwelt mit Tagfaltern und Heuschrecken sowie verschiedene Amphibien.
Karte
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Öffnungszeiten
So: 00:00–24:00
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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-08-09
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