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© A.Savin · CC BY-SA 3.0

Südfriedhof

Mit rund 615.400 m² der flächenmäßig größte Friedhof Kölns – ein Parkfriedhof mit geschwungenen Wegen und mehreren Kriegsgräberstätten.

seit 1901

Der Südfriedhof ist ein städtischer Friedhof im Kölner Stadtteil Zollstock, der zum Stadtbezirk Rodenkirchen gehört. Auf einer Fläche von rund 615.400 Quadratmetern liegt er als reiner Parkfriedhof am Schnittpunkt von Äußerem Grüngürtel und Grünachse Süd.

Auf einen Blick

Art
Städtischer Parkfriedhof
Lage
Stadtteil Zollstock, Stadtbezirk Rodenkirchen; Haupteingang am Höninger Platz
Größe
rund 615.400 m² (etwa 61,5 Hektar) mit etwa 47.400 Grabstellen
Angelegt
1896 bis 1901, eröffnet am 1. April 1901
Planung
Gartenarchitekt Adolf Kowallek
Besonderheit
Größter Friedhof im Kölner Stadtgebiet; mehrere Kriegsgräberstätten
Lage im Grün
Teil des südlichen Kölner Grüngürtels

Altersvergleich

Alter im Vergleich mit anderen Orten in Köln.

Geschichte

Der Friedhof wurde zwischen 1896 und 1901 angelegt und am 1. April 1901 für Bestattungen eröffnet. Gemeinsam mit dem fünf Jahre zuvor eingeweihten Nordfriedhof sollte er den zunehmend voll belegten Melaten-Friedhof entlasten, der bis dahin der einzige zentrale nicht-konfessionelle Großfriedhof der etwa 300.000 Einwohner zählenden Stadt war. Zugleich ersetzte er die anschließend geschlossenen Kommunalfriedhöfe Deckstein in Lindenthal und Arnoldhöhe in Bayenthal. Die Stadtverordnetenversammlung bewilligte die auf 116.000 Mark veranschlagten Kosten am 19. Januar 1899.

© A.Savin · CC BY-SA 3.0

Gestaltung

Die Anlage entstand nach Entwürfen von Adolf Kowallek, der von 1887 bis 1902 Gartenbaudirektor der Stadt Köln war. Sein Plan sah eine parkartige Anlage mit Alleen und Rundwegen vor, deren Wegenetz – anders als das schachbrettartige in Melaten – bogenförmig geschwungen sein sollte. Im Bereich von Haupteingang und Hochkreuz prägen bis heute bogenförmige Hauptwege und kreisförmige Rundwege das Bild, während die später hinzugekommenen Erweiterungsflächen geradlinig aufgeteilt sind. Kowallek pflanzte mitteleuropäische wie exotische Bäume und Sträucher an, von denen ein Teil erhalten geblieben ist. Er selbst wurde nach seinem Tod 1902 in der Nähe des Eingangs im Gräberfeld 2 beigesetzt.

© A.Savin · CC BY-SA 3.0

Erweiterungen

Der ursprüngliche Teil umfasste etwa 20 Hektar. In mehreren Schritten wuchs die Anlage: 1914 bis 1918 um 7 Hektar, 1923 bis 1926 um 24 Hektar, 1930 um 14 Hektar und zuletzt 1963 um 5 Hektar. Die Erweiterungen erhielten geradlinige Wege und schachbrettartige Grabflächen für eine enge Belegung. Pläne, beide Friedhöfe später durch einen zentralen Großfriedhof zu ersetzen, wurden verworfen, weil sich kein geeignetes Grundstück fand.

© A.Savin · CC BY-SA 3.0

Kriegsgräber und Umgebung

Auf dem Gelände liegen mehrere Kriegsgräberstätten, darunter ein Italienischer Ehrenfriedhof für verstorbene Kriegsgefangene des Ersten Weltkriegs sowie der Cologne War Cemetery für gefallene britische Soldaten beider Weltkriege. Der älteste Teil beherbergt architektonisch wertvolle Grabmäler und die Gräber zahlreicher prominenter Personen. Als Teil des südlichen Grüngürtels ist der Friedhof zugleich eine Grünanlage der Stadt.

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Galerie

© A.Savin · CC BY-SA 3.0 · Commons
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© Pitichinaccio · Public domain · Commons
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© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0 · Commons
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Karte

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50969 Köln

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So: 07:00–20:00

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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-30

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