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© UzK · Public domain

Universität zu Köln

1919 gegründete Volluniversität in Köln-Lindenthal; mit über 43.000 Studierenden eine der größten Präsenzhochschulen Deutschlands.

seit 1388

Die Universität zu Köln deckt das Fächerspektrum einer Volluniversität ab und gehört zu den mitgliederstärksten Präsenzhochschulen Deutschlands. Ihre heutige Gestalt geht auf das Jahr 1919 zurück, doch die akademische Tradition der Stadt reicht bis ins Mittelalter.

Auf einen Blick

Art
Volluniversität (wissenschaftliche Hochschule)
Gegründet
1919 (Neugründung); mittelalterliche Vorläuferin ab 1389
Lage
Innerer Grüngürtel, Köln-Lindenthal
Studierende
über 43.000 (Wintersemester 2024/25)
Besonderheit
Exzellenzstatus von 2012 bis 2019

Altersvergleich

Alter im Vergleich mit anderen Orten in Köln.

Mittelalterliche Vorläuferin

Bereits 1389 nahm in Köln eine Universität ihren Lehrbetrieb auf, nachdem Papst Urban VI. dem Rat der Stadt ein Gründungsprivileg erteilt hatte. Im Heiligen Römischen Reich war sie nach Prag (1348), Wien (1365) und Heidelberg (1386) die vierte Universitätsgründung. Die Initiative ging dabei nicht von Kaiser oder Fürst aus, sondern vom Rat der Freien Reichsstadt, die auch die Kosten trug. Nach der französischen Besetzung wurde diese alte Universität 1798 geschlossen.

© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0

Neugründung 1919

Im 19. Jahrhundert blieben Bemühungen um eine Wiedererrichtung erfolglos. Aus einer Handelshochschule (1901) und weiteren Einrichtungen entstand schließlich 1919 die neue Universität — die zweite Universitätsgründung der Weimarer Republik nach Hamburg. Den Staatsvertrag unterzeichneten Kultusminister Konrad Haenisch und Oberbürgermeister Konrad Adenauer. Sie sollte die Tradition der nach dem Ersten Weltkrieg verlorenen Universität Straßburg fortsetzen. Erster Rektor wurde Christian Eckert. Seit 1925 war Köln die zweitgrößte preußische Universität nach Berlin.

© Magnus Manske · CC BY 1.0

Campus und Architektur

Von 1919 bis 1934 saß die Universität in einem Gebäude am Römerpark in der Südstadt. 1934 zog sie an ihren heutigen Standort; der Neubau nach Plänen von Adolf Abel wurde 1935 eingeweiht. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs folgte ab den 1950er Jahren ein umfangreicher Ausbau mit Hörsaaltrakten, dem Seminarhochhaus von Wilhelm Riphahn und der Bibliothek. Der Albertus-Magnus-Platz und die angrenzenden Gebäude wurden künstlerisch von Jürgen Hans Grümmer mit Bodenmosaiken und Fassadengestaltung geprägt.

© Willy Horsch · CC BY 2.5

Zeit des Nationalsozialismus

Nach 1933 wurden im Zuge der nationalsozialistischen „Säuberung“ 58 Lehrkräfte vertrieben — 23 Prozent des Lehrkörpers, vor allem Professoren jüdischer Herkunft. Es entstanden Institute, die auf die Ziele des Regimes ausgerichtet waren. Trotz schwerer Kriegsschäden am Hauptgebäude begann 1945 wieder der Vorlesungsbetrieb.

© Willy Horsch · CC BY 2.5

Trägerschaft

Bis 1954 stand die Universität allein in städtischer Trägerschaft. Da die Stadt die Wiederaufbaukosten nicht tragen konnte, übernahm sie das Land Nordrhein-Westfalen. Die Bindung an die Stadt blieb bis 2007 über ein Kuratorium unter Vorsitz des Oberbürgermeisters bestehen.

© Elke Wetzig ( Elya ) · CC BY-SA 3.0

Galerie

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© RB-Redaktion, Charlie3, SVG:Marlus_Gancher · CC BY 3.0 · Commons
© Carolus Ludovicus · CC BY-SA 2.0 de · Commons
© Unknown author Unknown author · Public domain · Commons

Karte

Blaue Punkte: andere Orte in der Nähe – zum Stöbern antippen.

Adresse

Albertus-Magnus-Platz
50923 Köln

Öffnungszeiten

Mo: 08:00–18:00

Di: 08:00–18:00

Mi: 08:00–18:00

Do: 08:00–18:00

Fr: 08:00–18:00

Sa: 08:00–18:00

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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-30

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