St. Hubertus (Köln-Brück)
Römisch-katholische Saalkirche von 1930/31 im modernen Stil – mit Marienstatue aus dem 15. Jahrhundert und farbigen Fenstern von 1931.
Die römisch-katholische Kirche St. Hubertus steht zentral im Kölner Stadtteil Brück und gehört zum Erzbistum Köln. Sie ist dem heiligen Hubertus von Lüttich geweiht und entstand 1930/31.
Quelle: Wikipedia
Auf einen Blick
- Art
- Römisch-katholische Pfarrkirche
- Lage
- Stadtteil Brück, Stadtbezirk Kalk
- Baujahr
- 1930/31
- Baustil
- Moderne
- Architekten
- Noven und Willach
- Patron
- Hubertus von Lüttich
- Besonderheit
- Marienstatue aus dem letzten Viertel des 15. Jahrhunderts
Die Geschichte der Pfarrgemeinde reicht bis ins Jahr 1444 zurück – also fast 500 Jahre vor dem heutigen Kirchenbau von 1930/31 – und begann mit einer Kapelle zu Ehren der Gottesmutter, die erst 1708 durch eine Hubertus-Kapelle ersetzt wurde.
Altersvergleich
Alter im Vergleich mit anderen Kölner Orten.
Geschichte
Die Wurzeln der Pfarrei reichen bis 1444 zurück, als eine Kapelle zu Ehren der Gottesmutter gegründet wurde. 1708 folgte ein dem heiligen Hubertus und dem heiligen Antonius geweihter Nachfolgebau, der zwischen 1863 und 1865 erneut durch einen Neubau ersetzt wurde. 1889 wurde die Gemeinde aus der Pfarre Merheim ausgegliedert und zur eigenen Pfarrei erhoben. Da die bestehende Kapelle den Anforderungen bald nicht mehr genügte, begannen die Planungen für eine neue Pfarrkirche.
Architektur
1930/31 entstand die heutige Kirche nach Plänen der Architekten Noven und Willach im modernen Stil. Es handelt sich um eine Saalkirche aus verputztem Backstein mit Satteldach; an den rechteckigen Grundriss schließt sich im Süden ein rechteckiger Chor an, in dem ursprünglich der Hochaltar stand. In den frühen 1970er Jahren wurde die Orgel von der Nordempore in den Südchor verlegt und der Altarbereich durch eine halbhohe Mauer abgetrennt. Im Sinne des Zweiten Vatikanischen Konzils zog man einen neuen Zelebrationsaltar von Dieter Boers ins Mittelschiff vor.
Ausstattung
Im Innern sind zahlreiche farbige Fenster aus dem Jahr 1931 erhalten. Über dem Altar hängt ein von Walter Prinz gestaltetes Kreuz aus Eichenholz mit einem bronzenen Korpus in kubischen Formen. Zum Bestand gehört außerdem eine Statue der Mutter Gottes aus dem letzten Viertel des 15. Jahrhunderts.
Umgebung und Pfarrverband
Zum Gebäudekomplex zählen das Pfarrheim, das Pfarrbüro, ein katholischer Kindergarten und eine Bücherei. Gegenüber der Pfarrkirche liegt das St. Vinzenzhaus, ein Alten- und Pflegeheim. St. Hubertus Brück bildet zusammen mit St. Gereon Merheim den Pfarrverband Brück-Merheim, der mit nur zwei Pfarreien zu den kleineren des Erzbistums zählt.
Zeitstrahl
- 1444Gründung einer Kapelle zu Ehren der Heiligen Gottesmutter
- 1708Neubau einer Kapelle, geweiht dem hl. Hubertus und Antonius
- 1863–1865Weiterer Kapellenneubau, Kapelle von 1708 abgerissen
- 1889Gemeinde zur Pfarrei erhoben, aus Pfarre Merheim ausgegliedert
- 1930/31Bau der heutigen Pfarrkirche nach Plänen von Noven und Willach
- 1931Einbau der farbigen Fenster im Kircheninneren
- Frühe 1970er JahreUmfangreiche Renovierung: Orgel versetzt, neuer Zelebrationsaltar aufgestellt
Karte
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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-27





