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© © 1971markus · CC BY-SA 4.0

Adolph-Kolping-Denkmal

Bronzedenkmal für Adolph Kolping, den Gründer der katholischen Gesellenvereine, vor der Kölner Minoritenkirche, in der er beigesetzt ist.

Outdoor Eintritt frei Kostenlos Fotospot

Das Adolph-Kolping-Denkmal steht am Kolpingplatz vor der Minoritenkirche in Köln. Es erinnert an Adolph Kolping (1813–1865), den Gründer der katholischen Gesellenvereine, aus denen das heutige Kolpingwerk hervorging und der in der Kirche beigesetzt ist.

Auf einen Blick

Art
Bronzeskulptur auf Granitsockel
Künstler
Johann Baptist Schreiner (1866–1935)
Enthüllt
12. Juli 1903
Größe
etwa anderthalbfache Lebensgröße
Stadtteil
Altstadt-Nord, Stadtbezirk Innenstadt
Schutz
seit 1980 auf der Kölner Denkmalliste
Inschrift
„Adolf Kolping. Der Gesellenvater“
Wusstest du?

Das Denkmal zeigt bewusst keine Einzelfigur – entgegen dem damaligen Trend, nationale und kulturelle Leitfiguren auf einsamen Sockeln zu inszenieren, reicht Kolping hier einem reisenden Gesellen die Hand, um die soziale Idee des Kolpingwerks direkt in Bronze zu fassen.

Quelle: Wikipedia · abgerufen 2026-06-24

Das Motiv

Die Skulptur zeigt den Priester Adolph Kolping in Soutane. Er reicht einem Gesellen, der auf die Wanderschaft aufbricht, zum Abschied ernst und väterlich die Hand. Damit weicht die Gestaltung bewusst von den Einzelstatuen nationaler und kultureller Leitfiguren ab, die zu jener Zeit in großer Zahl aufgestellt wurden.

© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0

Entstehung

Den Entwurf schuf der in München geborene und ausgebildete Bildhauer Johann Baptist Schreiner, der ab 1894 in Köln lebte. Finanziert wurde das Denkmal aus Spenden von Mitgliedern des Kolpingwerks.

© Elke Wetzig ( elya ) · CC BY-SA 3.0

Lage und Umgebung

Das Denkmal steht auf dem Platz zwischen der Minoritenkirche und dem Generalsekretariat von Kolping International, dem internationalen Kolpingwerk. Das WDR-Funkhaus befindet sich in der Nähe.

© VollwertBIT · CC BY-SA 2.5

Zeitstrahl

  1. 1813
    Adolph Kolping geboren
  2. 1865
    Adolph Kolping stirbt, Beisetzung in der Minoritenkirche
  3. 1894
    Bildhauer Johann Baptist Schreiner lässt sich in Köln nieder
  4. 1903
    Denkmal am 12. Juli feierlich enthüllt (finanziert aus Mitgliederspenden)
  5. 1980
    Aufnahme in die Kölner Denkmalliste

Galerie

© Lothar Spurzem · CC BY-SA 2.0 de · Commons
© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0 · Commons
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© MostBartel · CC BY-SA 4.0 · Commons
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Karte

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Adresse

Kolpingpl.
50667 Köln

Öffnungszeiten

So: 00:00–24:00

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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-25