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Institut français Köln

Französisches Kulturinstitut in der Südstadt – zählte zu den ersten und gehört heute zu den letzten ausländischen Kulturinstituten Westdeutschlands; im Riphahn-Bau am Sachsenring.

Indoor

Das Institut français Köln pflegt die kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich und hat seinen Sitz in einem denkmalgeschützten Gebäude in der Kölner Südstadt. Es zählte zu den ersten und gehört heute zu den letzten ausländischen Kulturinstituten im Westen Deutschlands; von den vier in Köln verbliebenen ist es das mit der längsten Geschichte.

Auf einen Blick

Art
Französisches Kulturinstitut (Außenstelle der französischen Republik)
Lage
Sachsenring 77, Stadtteil Südstadt, Stadtbezirk Innenstadt
Architekt
Wilhelm Riphahn
Baujahr
1952
Status
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
Angebot
Sprachkurse, Sprachzertifikate, Kulturprogramm, Mediathek
Träger
der französischen Botschaft unterstellt
Wusstest du?

Der Förderkreis des Institut français Köln wird seit 2009 vom Kölner Notar Konrad Adenauer geleitet – einem Enkel des gleichnamigen ersten deutschen Bundeskanzlers.

Altersvergleich

Alter im Vergleich mit anderen Kölner Orten.

Geschichte und Bau

Im Auftrag der Stadt errichtete der Kölner Architekt Wilhelm Riphahn das Haus 1952. Grundlage war ein Vertrag zwischen der französischen Republik und der Universität; das Grundstück gehörte damals zur städtischen Kölner Universität. Am 15. Januar 1953 konnte das schlichte, zweckmäßige Gebäude bezogen werden. Es steht unter Denkmalschutz.

Trägerschaft und Universität

Das Gebäude befindet sich weiterhin im Eigentum der Universität, während die französische Regierung als Dienstherr des Instituts darin als Mieterin auftritt. Dadurch gilt das Institut als Außenstelle der französischen Republik und untersteht der Botschaft. Sein Leiter besitzt diplomatischen Status und lehrt meist als Gastdozent an der Hochschule. Die Einrichtung kooperiert mit der Universität und ist im Vorlesungsverzeichnis als verbundene Institution geführt. Seit Januar 2010 vertieft ein Centrum für interdisziplinäre Frankreich- und Frankophonieforschung diese Zusammenarbeit; daran wirken Romanisten, Politologen, Historiker und ein Medienwissenschaftler der Hochschule mit, an seinem Etat von 180.000 Euro beteiligt sich die Botschaft mit einem Viertel.

Programm und Angebot

In Vorträgen kommen Wissenschaftler, Politiker und Journalisten zu Wort, die über Entwicklungen im Nachbarland berichten. Auf dem Programm stehen außerdem eine Reihe mit Filmen im Original sowie Ausstellungen von Künstlern aus Frankreich und der Frankophonie. Zum kulturellen Leben tragen ein deutsch-französischer Chor sowie Gastauftritte von Musikern und Theatergruppen bei. Für Recherche und wissenschaftliches Arbeiten steht eine Bibliothek bereit; ergänzt wird das Angebot durch Sprachkurse und Literaturgesprächskreise.

Förderkreis

Im Januar 2009 wurde der Förderkreis „Freunde des Institut français Köln“ gegründet. Dessen Vorsitz führt der Kölner Notar Konrad Adenauer, ein Enkel des früheren Bundeskanzlers gleichen Namens.

Zeitstrahl

  1. 1952
    Bau durch Kölner Architekt Wilhelm Riphahn im Auftrag der Stadt
  2. 15. Januar 1953
    Bezug des Gebäudes am Sachsenring 77
  3. Januar 2009
    Gründung des Förderkreises Freunde des Institut français Köln
  4. Januar 2010
    Einrichtung eines Centrums für interdisziplinäre Frankreich- und Frankophonieforschung

Karte

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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-26