Phantasialand
Brühl · Im Umland von Köln
Zweithäufigst besuchter Freizeitpark Deutschlands in Brühl bei Köln — 1967 als Märchenwald in einem früheren Braunkohle-Tagebau eröffnet.
seit 1967
Im nordrhein-westfälischen Brühl bei Köln liegt das Phantasialand, ein Freizeitpark, der 2024 über zwei Millionen Besucher zählte. Damit ist er laut Quelle der am zweithäufigsten besuchte Freizeitpark Deutschlands und einer der 15 besucherstärksten saisonalen Freizeitparks Europas. Seine Anfänge gehen auf einen 1967 in einer stillgelegten Braunkohle-Grube angelegten Märchenwald zurück; damit zählt er zu den ältesten Freizeitparks Europas.
Quelle: Wikipedia
Auf einen Blick
- Art
- Freizeitpark mit sechs Themenbereichen und zwei Themenwelten
- Lage
- Stadtteil Badorf im Südwesten Brühls, auf dem Höhenrücken der Ville (115–130 m ü. NHN)
- Fläche
- rund 28 Hektar Betrieb, davon etwa 12 Hektar Park ohne Parkplätze und Hotels
- Eröffnet
- 30. April 1967
- Besucher
- über zwei Millionen im Jahr 2024
- Saisonstart
- meist um den 1. April
- Angegliedert
- drei Themenhotels sowie Veranstaltungs- und Konferenzräume
Altersvergleich
Alter im Vergleich mit anderen Orten in Köln.
Gründung als Märchenwald
Verantwortlich für die Eröffnung 1967 waren der Schausteller Gottlieb Löffelhardt und der Puppenspieler Richard Schmidt; als Standort wählten sie die einstige Grube Berggeist, einen Braunkohle-Tagebau im Süden Brühls. Schmidt, der viele Fernsehpuppenspiele betreut hatte, suchte nach einem Weg, Puppen und Kulissen aus seinem Fundus auf Dauer einem Publikum zu öffnen. So entstand an einem See ein Märchenpark, der rund 40 Geschichten erzählte und um eine Oldtimerfahrt, eine Westerneisenbahn sowie einen Abenteuerspielplatz ergänzt wurde. Schon das Eröffnungsjahr brachte 400.000 Besucher.
Vom Märchenpark zum Themenpark
Auf den raschen Zuspruch folgten mehrere Erweiterungen, die sich verstärkt auch an Erwachsene richteten. 1970 kam mit Alt-Berlin ein Nachbau der Straße Unter den Linden hinzu, zu dem ein Brandenburger Tor im Maßstab 1:2 gehörte und der an den neuen Haupteingang anschloss. Im selben Jahr eröffnete die Gondelbahn 1001 Nacht, die als erster stationärer Dark Ride Deutschlands gilt. Vom Jahr 1972 an wurde das Gelände jenseits des Lenterbachswegs ausgebaut; dort siedelten sich die Westernstadt Silver City, die erste Wildwasserbahn Deutschlands und zwei in ein künstliches Gebirge gehüllte Achterbahnen an. 1981 kam China Town dazu, wofür 1,3 Millionen Bauteile in Taiwan gefertigt und chinesische Facharbeiter nach Brühl geholt wurden; es gilt als größte Ansammlung chinesischer Gebäude außerhalb Asiens.
Bauweise und Wandel
Typisch für den Park sind das dichte, teils miteinander verschachtelte Nebeneinander der Attraktionen und das wiederholte Entfernen älterer Fahrgeschäfte zugunsten neuer. Mit China Town war die heutige Betriebsfläche erreicht; danach wurde das Areal nachverdichtet und mehr auf schnelle Fahrgeschäfte gesetzt. 1988 kam das Space Center hinzu, das bei seiner Eröffnung die längste Dunkelachterbahn der Welt war.
Lage und Umgebung
Im Westen reicht das Gelände an die Waldgebiete der Ville-Seenplatte heran. Südlich führt die Bundesautobahn 553 vorbei, über deren Anschlussstelle Brühl-Süd die meisten Gäste anreisen. Am Nordosten des Parks hat der Lenterbach (Dickopsbach) seine Quelle.
Winterprogramm
Statt Ende Oktober zu schließen, stellt der Park seit 2002 im laufenden Betrieb auf ein mehrwöchiges Winterprogramm um, das bis Ende Januar reicht. Ab der Saison 2019/20 läuft es durchgängig unter dem Namen Wintertraum, für den auch im benachbarten Ausland geworben wird. In den darauffolgenden zwei Monaten bleibt der Park geschlossen.
Galerie
Karte
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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-30
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