Sage
18 Orte in Köln
Benediktinerinnenkloster zu den heiligen Makkabäern
Mittelalterliches Frauenkloster am Eigelstein, dessen Name auf nach Köln gebrachte Makkabäer-Reliquien zurückgeht — heute verschwunden.
Düxer Bock
Inoffizielles Wappentier des Stadtteils Deutz: Das Brunnendenkmal erinnert an eine alte Kölner Legende um Schneider und Steuereinnehmer.
Heinzelmännchen – Kölner Hausgeister und ihr Brunnen
seit 1900Kölner Sagengestalten, die nachts heimlich die Arbeit erledigten – bis man sie beobachtete und sie verschwanden. Ihr Brunnen steht nahe dem Dom.
Heinzelmännchenbrunnen
seit 1900Nur wenige Schritte vom Kölner Dom entfernt erinnert der Heinzelmännchenbrunnen an die berühmte Sage von den fleißigen Hausgeistern, die den Kölnern nachts die Arbeit abnahmen. Der reich verzierte Brunnen liegt in der Straße Am Hof, gegenüber dem traditionsreichen Brauhaus Früh.
Hiroshima-Nagasaki-Park
seit 2004Gedenkpark im Inneren Grüngürtel für die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, mit Mahnmal und Origami-Kranich.
Kloster Weiher
Um 1198 im Kölner Vorland gegründetes Augustinerinnen-Frauenkloster, 1474 im Neusser Krieg geräumt und abgebrochen.
Mechtern
Mittelalterliche Kölner Siedlung, benannt nach der Kirche „ad martyres" – Schauplatz der reformatorischen „Mechterner Predigten".
Neumarkt
Mit über 27.000 m² der größte der rund 30 Kölner Plätze — einst Vieh- und Hinrichtungsplatz und sagenhafter Hexentanzplatz, mit römischen Funden im Untergrund.
Richmodis-Haus
Kölner Geschäftshaus mit zwei steinernen Pferdeköpfen im achteckigen Turm – sie erklären die Richmodis-Sage aus der Pestzeit.
Römische Therme und mittelalterliche Badehäuser in Köln
2007 freigelegte Fundamente einer römischen Therme aus dem 2./3. Jahrhundert unter der Altstadt-Süd — darunter ein Rundbau von 18 Metern Außenweite.
Severinstorburg
seit 1230Eine von vier erhaltenen mittelalterlichen Stadttorburgen Kölns und Wahrzeichen des Severinsviertels — heute ein Veranstaltungsort am Chlodwigplatz.
St. Johann und St. Cordula
Abgegangene Kölner Johanniterkommende mit den Reliquien der heiligen Cordula – 1807 abgerissen, fortlebend im Straßennamen „Jakorden".
St. Kolumba
seit 1150„Madonna in den Trümmern" – aus den Ruinen einer im Krieg zerstörten gotischen Pfarrkirche, heute umschlossen vom Museum Kolumba.
St. Kunibert
seit 1215Jüngste der zwölf romanischen Kirchen Kölns – mit kriegsbedingt erhaltenen Originalfenstern um 1230 und prägender Silhouette nördlich des Doms.
St. Maria Ablass
seit 1431Von der abgerissenen Pfarrkirche St. Maria Ablass blieb nur die Gnadenkapelle — heute russisch-orthodoxe Kirche der Hll. Konstantin und Helena.
St. Mechtern
Katholische Pfarrkirche in Köln-Ehrenfeld, 1954 von Rudolf Schwarz erbaut, in der Tradition der Kölner Märtyrer-Kirche Mechtern.
St. Ursula
seit 401Romanische Basilika nahe dem Dom mit der „Goldenen Kammer" – dem größten Beinhaus nördlich der Alpen und Wurzeln im römischen Köln.

















