Geheimtipp
22 Orte in Köln
Auferstehungskirche (Köln-Buchforst)
seit 1965Denkmalgeschützte evangelische Kirche von 1968 in Tetraeder-Form, heute als „Kulturkirche Ost" für Lesungen, Musik und Kabarett genutzt.
Eierplätzchen
Kleiner ovaler Platz an der Kölner Südstadt, dessen Name nicht von der Stadt, sondern von den Kölnern stammt – hier treffen sechs Straßen sternförmig zusammen.
Fischreiterbrunnen
Sandsteinbrunnen von 1913: ein Junge reitet auf einem Fisch — denkmalgeschützt am Theophanoplatz in Zollstock.
GeoMuseum
Kölns einziges naturkundliches Museum: Meteorite, Minerale, Edelsteine und Fossilien an der Universität zu Köln.
Groov
Ehemalige Rheininsel in Köln-Zündorf, 1974–1978 zum Naherholungsgebiet mit Marina, Bädern und Spielflächen zwischen Rhein und Leinpfad ausgebaut.
Höhenfelder See
Rund 20 Hektar großer Baggersee im Dellbrücker Wald mit Badeverbot — verpachtetes Angelrevier, das Umland dient der Naherholung.
Idiotenbrücke
Spitzname einer früheren Kölner Eisenbahnbrücke in Neuehrenfeld, an der sich wegen nur 3,9 m Durchfahrt immer wieder Lastwagen verkeilten.
Kiesgrubensee Gremberghoven
seit 1989Naturschutzgebiet um einen ehemaligen Abgrabungssee in Köln-Humboldt – Brutplatz für Uferschwalben, Eisvögel und Haubentaucher.
Klettenbergpark
Als Naturgarten angelegter Höhenpark in einer ehemaligen Kiesgrube — mit Heidelandschaft, See, Steinbrüchen und Rosengarten.
Kölner Festungsmuseum
Museum im preußischen Zwischenwerk VIII b mit der letzten in Deutschland erhaltenen Klappbrücke, Graben und Skulpturenpark in Marienburg.
Kölner Weinmuseum
seit 2010Museum zu Wein und Önologie in Köln mit begehbarem Weinberg auf dem Dach — über 40 Rebsorten an 720 Rebstöcken.
Planetarium Köln
Das erste Planetarium Kölns – ein Zeiss-Projektor von 1965 im Keller eines Nippeser Gymnasiums, ergänzt um eine von Schülern erbaute Sternwarte.
Rosengarten
seit 1919Symmetrischer Rosengarten auf dem ehemaligen Fort X, mit über 70 Rosensorten und einem pergolaartigen Pavillon.
Schiefer Turm von Köln (St. Johann Baptist)
2004 neigte sich ihr 44 m hoher Turm um 77 cm nach Westen — als „Schiefer Turm von Köln" geriet die Kirche in die Schlagzeilen.
St. Amandus (Köln-Rheinkassel)
seit 1200Romanische Kirche am Rheinufer, deren zweitürmiger Chor eine verkleinerte Nachbildung von St. Gereon ist.
St. Maria Ablass
seit 1431Von der abgerissenen Pfarrkirche St. Maria Ablass blieb nur die Gnadenkapelle — heute russisch-orthodoxe Kirche der Hll. Konstantin und Helena.
Stellwerk Köln-Dünnwald
Eisenbahn-Stellwerksmuseum in Dünnwald mit erhaltener DrS2-Anlage, frühem elektronischem Stellwerk und Betriebssimulation.
Südpark
Park in Marienburg mit bogenförmigem Grundriss, der unter den Kölner Anlagen einmalig ist – mit Bronze-Panther und Kiefernwäldchen.
Takuplatz
Dreieckiger Platz im Neuehrenfelder „Chinesenviertel" – die Mitte dient als Boule-Fläche auf einer stillgelegten Straßenbahn-Wendeschleife.
Ulrepforte
seit 1230Kleinstes der mittelalterlichen Landtore Kölns aus dem 13. Jahrhundert — Schauplatz einer Patrizier-Fehde von 1268, heute Stammsitz der Roten Funken.
Volkssternwarte Köln
Ehrenamtlich betriebene Sternwarte auf dem Dach des Schiller-Gymnasiums in Köln-Sülz, heute mit einem 60-cm-Spiegelteleskop.





















