Wasserwerk Westhoven
Historisches Wasserwerk von 1903–1904 mit romanisierender Putzfassade, das bis heute Trinkwasser liefert und als „Wasserschule Köln“ Lernort ist.
Das Wasserwerk an der Porzer Ringstraße in Köln-Westhoven entstand, um die Porzer Umgebung besser mit Trinkwasser zu versorgen. Durch die Wahl des Standorts sollten Verunreinigungen ausgeschlossen werden, wie sie 1893 und 1901 im Wasserwerk Mülheim aufgetreten waren.
Quelle: Wikipedia
Auf einen Blick
- Art
- Historisches Wasserwerk
- Lage
- Köln-Westhoven, Stadtbezirk Porz
- Bauzeit
- 1903–1904
- Bauherr
- Rheinische Wasserwerks-Gesellschaft
- Denkmalschutz
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen, seit dem 10. November 1995
- Betreiber heute
- RheinEnergie
Das Wasserwerk Westhoven wurde 1903–1904 bewusst so weit abseits gebaut – Ortschaften mindestens zwei Kilometer, der Rhein einen Kilometer entfernt –, dass sich Verunreinigungen wie im Wasserwerk Mülheim 1893 und 1901 nicht wiederholen sollten.
Geschichte
Als das Werk gebaut wurde, lagen die nächsten Ortschaften mindestens zwei Kilometer und der Rhein einen Kilometer entfernt. Zur Anlage gehörte ein Fachwerkhaus, in dem die Angestellten wohnten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es nur in vereinfachter Form wiederhergestellt.
Architektur
Das Werksgebäude ist ein solider Bau mit romanisierenden Elementen. Große Fenster gliedern die Fassaden, steinerne Bekrönungen schließen die Giebel ab. Die Putzfassade ist durch Backstein gegliedert.
Alt und Neu: der Umbau der 1980er Jahre
Ende der 1980er Jahre wurde das Werk auf große Aktivkohlefilter umgestellt, was bauliche Änderungen notwendig machte. Statt eines dem Altbau angepassten Anbaus entstand eine leichte Halle aus Stahl und Glas für die Trinkwasseraufbereitung. Das Pumpwerk blieb im historischen Gebäude. Zur selben Zeit wurde auf dem Gelände ein Wasserlehrpfad angelegt.
Heute: Versorgung und Lernort
Anfangs belieferte das Werk die Gemeinde Porz. Heute versorgt es nördliche Stadtteile, während Porz über die Wasserwerke Zündorf und Leidenhausen bedient wird. Die Förderleistung stieg von zunächst 600 m³ pro Stunde bis 1990 auf 3500 m³ pro Stunde. Das Rohwasser aus Tiefbrunnen wird mit 10 % Uferfiltrat aus dem Rhein versetzt. Unter dem Namen „Wasserschule Köln“ dient das Gelände zudem als außerschulischer Lernort.
Zeitstrahl
- 1903–1904Errichtung des Wasserwerks durch die Rheinische Wasserwerks-Gesellschaft
- Ende der 1980erUmrüstung auf Aktivkohlefilter, Hallenbau aus Stahl und Glas, Wasserlehrpfad
- 1990Förderleistung auf 3500 m³/Stunde gesteigert
- 1995Am 10. November Unterschutzstellung als Baudenkmal
Galerie
Karte
Blaue Punkte: andere Orte in der Nähe – zum Stöbern antippen.
Das könnte dich auch interessieren – themenverwandt oder in der Nähe
Kommentare
- Lade Kommentare…
Quellen & Links
Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-10-23
Wie diese Seite entsteht
Diese Seite stützt sich auf offene Quellen — Wikipedia, Wikidata, offizielle Webseiten und offene Daten der Stadt. Jede Angabe wird gegen die hier verlinkten Quellen geprüft, und die Seiten werden regelmäßig aktualisiert.
Trotzdem einen Fehler entdeckt? Sag uns unten Bescheid — wir lesen jede Einsendung.





