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© Ponziani · CC BY-SA 3.0

Japanischer Garten

Japanischer Garten mit Koi-Teichen und der „Mikadobrücke“ nach Nikkō-Vorbild im Carl-Duisberg-Park; 1912 bei der Villa Duisberg angelegt, 1960 nach Flittard verlegt.

Outdoor Familienfreundlich Fotospot

Im Kölner Stadtteil Flittard, am Stadtrand von Leverkusen, liegt der Japanische Garten als Teil des Carl-Duisberg-Parks. Das Gelände gehört zum Chempark Leverkusen der Bayer AG.

Auf einen Blick

Art
Japanischer Garten im Carl-Duisberg-Park
Lage
Kölner Stadtteil Flittard, Stadtbezirk Mülheim
Gesamtfläche
15.000 m² große Gartenlandschaft
Teiche
3000 m² Wasserfläche mit Kois und Schildkröten
Öffnung
tagsüber öffentlich zugänglich
Netzwerk
seit 2017 im European Garden Heritage Network
Wusstest du?

Die Bronzestatuen von Buddhas, Geishas und Wasser speienden Drachen mussten 2013 aus dem Park entfernt werden – nicht wegen Vandalismus, sondern wegen systematischer Metalldiebstähle.

Flächenvergleich

Fläche im Vergleich mit anderen Kölner Parks und Grünflächen.

Geschichte

Die erste Anlage entstand 1912 neben der Villa von Carl Duisberg auf Leverkusener Stadtgebiet; Duisberg leitete damals den Aufsichts- und Verwaltungsrat der I.G. Farbenindustrie AG. Eine Weltreise 1926, bei der er Japan besuchte, gab den Anstoß zur Erweiterung. Ab den 1950er Jahren stand der Garten tagsüber jedermann offen. 1960 versetzte man ihn rund 250 Meter weiter nach Süden auf Kölner Stadtgebiet im Stadtteil Flittard, wo er 1961 fertiggestellt wurde; zahlreiche Bäume kamen neu hinzu. 2012 wuchs der Park um die Fläche des abgerissenen Bayer-Hochhauses.

© Atamari · CC BY-SA 3.0

Pflanzen und Gestaltung

Zum Bestand zählen Gräser, Papyrusstauden, japanischer Goldahorn, Chrysanthemen und Mammutbäume. Auf dem Gelände steht ein Teehaus, das chinesisch gebaut und japanisch eingerichtet ist. In den Teichen leben japanische Kois und Schildkröten. Für die „Mikadobrücke“ diente eine Brücke in der Tempelstadt Nikkō als Vorlage.

© Atamari · CC BY-SA 3.0

Wissenswertes

Wegen Metalldiebstählen wurden 2013 die Bronzefiguren von Buddhas, Geishas und Wasser speienden Drachen aus dem Park entfernt. Beim Wettbewerb „Deutschlands schönster Park“ landete der Garten 2006 unter den ersten fünf. Von den drei Eingängen liegt einer an der Kaiser-Wilhelm-Allee.

© Duhon · CC BY 3.0

Zeitstrahl

  1. 1912
    Japanischer Garten erstmals neben der Villa von Carl Duisberg angelegt
  2. 1926
    Duisberg besucht Japan auf Weltreise, beschließt Erweiterung des Gartens
  3. 1950er
    Garten wird tagsüber öffentlich zugänglich
  4. 1960
    Garten ca. 250 Meter südlicher an heutigen Standort verlegt
  5. 1961
    Neuer Japanischer Garten fertiggestellt
  6. 2006
    Garten zählt zu den fünf Bestplatzierten bei „Deutschlands schönster Park"
  7. 2012
    Park um Gelände des abgerissenen Bayer-Hochhauses erweitert
  8. 2013
    Bronzestatuen wegen Metalldiebstählen entfernt
  9. 2017
    Japanischer Garten wird Teil des European Garden Heritage Network

Galerie

© DiAuras · CC BY-SA 4.0 · Commons
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© Die Autorenschaft wurde nicht in einer maschinell lesbaren Form angegeben. Es wird Arcturus~commonswiki als Autor angenommen (basierend auf den Rechteinhaber-Angaben). · CC BY-SA 3.0 · Commons
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