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© Superbass · CC BY-SA 4.0

Röggelchen

Rheinisches Doppelbrötchen aus zwei Roggen-Teigstücken, in Köln seit dem 15. Jahrhundert belegt und typisch als Halver Hahn im Brauhaus.

Die dunkle, kräftig ausgebackene Kruste und die zusammengewachsene Doppelform machen das Röggelchen im Rheinland erkennbar.

Auf einen Blick

Art
Kleingebäck als Doppelbrötchen aus zwei Teigstücken
Verbreitung
Rheinland und Osten Belgiens
Verkauf
unzerteilt, im Paar
Teig
Brötchenteig mit Roggenmehl oder Sauerteig
Brauhaus-Klassiker
als Halver Hahn serviert
Wusstest du?

In Köln ist die Bezeichnung „Röggelchen" bereits seit dem 15. Jahrhundert belegt.

Name und Geschichte

Die Bezeichnung leitet sich vom Roggen ab und ist in Köln seit dem 15. Jahrhundert dokumentiert. Für vergleichbare Gebäcke bestehen je nach Gegend andere Namen, etwa Schößchen am Mittelrhein um Koblenz oder Zwillingsbrötchen.

© Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0

Teig und Kruste

Grundlage ist ein Brötchenteig, dem Roggenmehl oder Sauerteig zugegeben wird. Wird das Gebäck als Roggenbrötchen deklariert, muss der Roggenanteil des Mehls bei mindestens 50 % liegen. Durch das kräftige Ausbacken fällt die Bräunung dunkel und die Form rustikal aus.

© Superbass · CC BY-SA 4.0

Im Brauhaus

Häufig wird das Röggelchen zu einem Glas Altbier oder Kölsch gegessen und zählt zur Imbissauswahl im Brauhaus. Verbreitet ist die Zubereitung als Halver Hahn mit Käse und Würzzutaten.

© Superbass · CC BY-SA 4.0

Zeitstrahl

  1. 15. Jahrhundert
    Bezeichnung „Röggelchen" in Köln erstmals belegt

Galerie

© Markbenecke · CC BY 4.0 · Commons
© MOs810 · CC BY 4.0 · Commons

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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-09-23

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