Röggelchen
Rheinisches Doppelbrötchen aus zwei Roggen-Teigstücken, in Köln seit dem 15. Jahrhundert belegt und typisch als Halver Hahn im Brauhaus.
Die dunkle, kräftig ausgebackene Kruste und die zusammengewachsene Doppelform machen das Röggelchen im Rheinland erkennbar.
Quelle: Wikipedia
Auf einen Blick
- Art
- Kleingebäck als Doppelbrötchen aus zwei Teigstücken
- Verbreitung
- Rheinland und Osten Belgiens
- Verkauf
- unzerteilt, im Paar
- Teig
- Brötchenteig mit Roggenmehl oder Sauerteig
- Brauhaus-Klassiker
- als Halver Hahn serviert
In Köln ist die Bezeichnung „Röggelchen" bereits seit dem 15. Jahrhundert belegt.
Name und Geschichte
Die Bezeichnung leitet sich vom Roggen ab und ist in Köln seit dem 15. Jahrhundert dokumentiert. Für vergleichbare Gebäcke bestehen je nach Gegend andere Namen, etwa Schößchen am Mittelrhein um Koblenz oder Zwillingsbrötchen.
Teig und Kruste
Grundlage ist ein Brötchenteig, dem Roggenmehl oder Sauerteig zugegeben wird. Wird das Gebäck als Roggenbrötchen deklariert, muss der Roggenanteil des Mehls bei mindestens 50 % liegen. Durch das kräftige Ausbacken fällt die Bräunung dunkel und die Form rustikal aus.
Im Brauhaus
Häufig wird das Röggelchen zu einem Glas Altbier oder Kölsch gegessen und zählt zur Imbissauswahl im Brauhaus. Verbreitet ist die Zubereitung als Halver Hahn mit Käse und Würzzutaten.
Zeitstrahl
- 15. JahrhundertBezeichnung „Röggelchen" in Köln erstmals belegt
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Quellen & Links
Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-09-23
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