Zum Inhalt springen
stuff to do in.cologne
© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0

Hohenzollernring 53

Erhaltener Mittelteil der kriegszerstörten „Cron’schen Häusergruppe“ am Kölner Hohenzollernring – mit Karyatiden, Doppelsäulen und Dreiecksgiebel von 1950.

Heute nutzt der Taschen-Verlag das Gebäude. Seine Fassade verbindet Bauteile aus der Entstehungszeit mit einer Veränderung aus der Nachkriegszeit.

Auf einen Blick

Art
erhaltener Mittelteil der früheren „Cron’schen Häusergruppe“ (Hohenzollernring 51 bis 55)
Lage
Hohenzollernring, ein Teilabschnitt der Kölner Ringe; Stadtteil Neustadt/Nord, Stadtbezirk Innenstadt
Bauzeit
1884–1885
Architekt
Carl August Philipp
Denkmalschutz
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen, unter Schutz seit dem 29. September 1983
Besonderheit
stelenartige Karyatiden und Doppelsäulen am Mittelrisalit
Wusstest du?

Beim Wiederaufbau 1950 wurde der erhaltene Triumphbogen des Mittelrisalits entfernt und durch einen schlichten Dreiecksgiebel ersetzt – die stelenartigen Karyatiden und Doppelsäulen blieben dagegen erhalten.

Die Cron’sche Häusergruppe

Carl August Philipp errichtete den gesamten Komplex an den Hausnummern 51 bis 55. Als Vorbild für die Häusergruppe diente das schlossartige Palais des Freiherrn Eduard von Oppenheim. Seiten- und Mittelrisalite, Giebel und turmartige Helme fassten die Häuser zu einer gemeinsamen Gruppenfassade zusammen. In den 1885 bezugsfertigen Mittelbau Nr. 53 zog die Kölnische Glas-Versicherungs AG ein, die 1880 gegründet worden war.

© Autor/-in unbekannt Unknown author · Public domain

Verluste im Krieg

Im Krieg wurde der Komplex beschädigt. Die Gebäudeteile mit den Seitenrisaliten wurden zerstört. Diese sprangen vor dem Krieg stark vor und schlossen nach oben mit einem steilen französischen Walmdach ab. Übrig blieb nur der Mittelteil mit dem Mittelrisalit.

© ZH2010 · CC BY-SA 3.0

Vom Triumphbogen zum Dreiecksgiebel

Vor dem Krieg erschien am Mittelrisalit das Motiv des Triumphbogens, so etwa im zweiten Obergeschoss. Bei der Wiederherstellung im Jahr 1950 wurde der Triumphbogen entfernt. An seine Stelle trat ein Dreiecksgiebel. Die Doppelsäulen und die stelenartigen Karyatiden des Mittelrisalits sind bis heute erhalten.

Zeitstrahl

  1. 1880
    Gründung der Kölnischen Glas-Versicherungs AG
  2. 1884–1885
    Bau der Cron'schen Häusergruppe nach Plänen von Carl August Philipp
  3. 1885
    Nr. 53 bezugsfertig; Einzug der Kölnischen Glas-Versicherungs AG
  4. 1950
    Wiederherstellung der Nr. 53; Triumphbogen durch Dreiecksgiebel ersetzt
  5. 1983
    Gebäude wird am 29. September unter Denkmalschutz gestellt

Karte

Blaue Punkte: andere Orte in der Nähe – zum Stöbern antippen.

Das könnte dich auch interessieren – themenverwandt oder in der Nähe

Hohenzollernring 56

Das für Stadtbaumeister Josef Stübben erbaute Haus wirkte so klein und schmal, dass es den Spitznamen „Zum gequetschten Baumeister“ erhielt.

Hohenzollernring 58

Grundsteinlegung 1882: Hier stand das erste Haus der Kölner Neustadt, ein herrschaftliches Mietshaus im Stil der italienischen Renaissance.

Kino am Hohenzollernring 22

4,5(3.766)· Google

Ein Kino am Hohenzollernring in Köln – mit klassischem Kinocharakter, gutem Bild und Ton sowie einem Snack-Angebot mit veganen Optionen.

Kommentare

  • Lade Kommentare…

Quellen & Links

Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-11-05

Wie diese Seite entsteht

Diese Seite stützt sich auf offene Quellen — Wikipedia, Wikidata, offizielle Webseiten und offene Daten der Stadt. Jede Angabe wird gegen die hier verlinkten Quellen geprüft, und die Seiten werden regelmäßig aktualisiert.

Trotzdem einen Fehler entdeckt? Sag uns unten Bescheid — wir lesen jede Einsendung.

Fehlt etwas oder stimmt etwas nicht?

Hilf mit, die Seite besser zu machen — schlag eine Änderung oder einen neuen Ort vor.