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Dieses Bauwerk existiert heute nicht mehr – der Eintrag erzählt seine Geschichte.
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Hohenzollernring 56

Das für Stadtbaumeister Josef Stübben erbaute Haus wirkte so klein und schmal, dass es den Spitznamen „Zum gequetschten Baumeister“ erhielt.

Am Kölner Hohenzollernring reihten sich breite, hohe Stadtpalais aneinander. Der Straßenzug wurde als „Millionärsmeile der Kölner Ringstraße“ bezeichnet.

Auf einen Blick

Art
ehemaliges Haus des Kölner Stadtbaumeisters
Ehemaliger Standort
Hohenzollernring 56, Neustadt/Nord, Stadtbezirk Innenstadt
Erbaut
1882
Fassadenentwurf
de Voss & Müller
Zustand
nicht erhalten
Wusstest du?

Der Kölner Stadtbaumeister Josef Stübben konnte sich 1882 als Beamter nur die kleinste zulässige Parzelle von 8 Metern Breite leisten, weshalb sein Haus zwischen den Palais der Ringstraße den Spitznamen „Zum gequetschten Baumeister“ bekam. Er konterte mit einem ins Erdgeschossfenster eingebrannten Spruch: „Lieber klein und wie mir’s paßt, als zur Miete im Palast.“

Der „gequetschte Baumeister“

Als Beamter konnte sich Josef Stübben nur die kleinste zulässige Parzelle leisten. Sie war 8 Meter breit. Zwischen den breiten, hohen Palais der Nachbarschaft wirkte sein Haus deshalb so klein und schmal, dass es den Spitznamen „Zum gequetschten Baumeister“ erhielt. Stübben reagierte mit einem Spruch, den er in das Erdgeschossfenster einbrennen ließ: „Lieber klein und wie mir’s paßt, als zur Miete im Palast.“

Architektur der Fassade

Die Fassade wies wesentliche Stilmerkmale der französischen Renaissance auf. Auf ein rustiziertes Erdgeschoss folgten zwei Obergeschosse. Diese gliederte ein Mittelrisalit, der die Fenster jeweils zu Dreiergruppen bündelte. Im ersten Obergeschoss hatte das mittlere Fenster eine prächtige Rahmung und einen halbrunden Balkon. Den Abschluss bildete ein konkav geschwungenes Walmdach.

Das Grundstück heute

Vom ursprünglichen Haus ist nichts erhalten. Im Erdgeschoss des heutigen Gebäudes auf dem kleinen Grundstück befindet sich ein Reformhaus. Das Nachbarhaus Nr. 58 ist ebenfalls verschwunden. Das Haus Nr. 54 ist dagegen erhalten, sein Eingang ist erkennbar.

Zeitstrahl

  1. 1882
    Bau des Hauses für Stadtbaumeister Josef Stübben am Hohenzollernring

Karte

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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-11-05

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