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© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0

St. Josef (Köln-Porz)

Denkmalgeschützte neugotische Pfarrkirche in Köln-Porz, 1910–1911 als Hallenkirche nach Plänen von Eduard Endler errichtet.

St. Josef ist eine römisch-katholische Pfarrkirche im Kölner Stadtteil Porz und steht unter Denkmalschutz. Das Gotteshaus entstand 1910–1911 als Hallenkirche in neugotischen Formen, die sich vor allem an spätgotischen Vorbildern orientieren.

Auf einen Blick

Konfession
römisch-katholisch
Patrozinium
St. Josef
Stadtteil
Köln-Porz
Bautyp
Hallenkirche
Stil
Neugotik nach spätgotischen Vorbildern
Architekt
Eduard Endler
Baujahr
1910–1911
Denkmalschutz
seit 1983 als Baudenkmal gelistet
Wusstest du?

Der 1928 südwestlich ergänzte Seitenturm ist im expressionistischen Stil gestaltet und verbindet diesen mit gotischen Elementen.

Das kannst du hier erleben

  • Die neugotische Hallenarchitektur im Innenraum betrachten
  • Die original erhaltenen Glasmalereien entdecken
  • Den expressionistischen Seitenturm von 1928 von außen erkunden
  • Die Baustufen von Endler bis Karl Band vor Ort nachvollziehen

Geschichte

Die Kirche wurde 1910–1911 nach Entwürfen des Kölner Architekten Eduard Endler gebaut. 1928 kam im Südwesten ein Seitenturm hinzu, dessen expressionistische Gestaltung mit gotischen Anklängen verbunden ist. Im Zweiten Weltkrieg gingen die Chorfenster verloren; sie wurden zwischen 1952 und 1959 neu verglast. 1957–1958 erweiterte der Architekt Karl Band den Bau nach Westen. Seit 1983 ist St. Josef als Baudenkmal in Köln-Porz eingetragen.

© Journey234 · Public domain

Architektur und Ausstattung

Als neugotische Hallenkirche greift St. Josef Formen der Spätgotik auf. Der 1928 ergänzte Seitenturm verbindet expressionistische Züge mit gotischen Elementen. Bis auf die im Krieg zerstörten und später ersetzten Chorfenster sind die Glasmalereien im Originalzustand erhalten geblieben.

© Tohma ( talk ) · CC BY-SA 4.0

Zeitstrahl

  1. 1910
    Baubeginn der neugotischen Hallenkirche nach Plänen von Eduard Endler
  2. 1911
    Fertigstellung der Kirche
  3. 1928
    Ergänzung des expressionistischen Seitenturms im Südwesten
  4. 1958
    Erweiterung nach Westen durch Architekt Karl Band (1957–1958)
  5. 1959
    Abschluss der Neuverglasung des Chores (ab 1952)
  6. 1983
    Eintragung als Baudenkmal in Köln-Porz

Galerie

© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0 · Commons
© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0 · Commons
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© Chris06 · CC BY-SA 4.0 · Commons
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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-08-26

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