U-Bahnhof Severinstraße
Umsteigepunkt in Köln: Hier trifft die Linie 17 der Nord-Süd-Stadtbahn auf die Linien 3 und 4, die über die Severinsbrücke fahren.
Ihren Namen hat die Haltestelle von der Severinstraße, die oberhalb verläuft. Sie besteht aus zwei Ebenen: einem Stationsteil an der Oberfläche und einem Tunnelbahnhof.
Auf einen Blick
- Art
- Stadtbahnhaltestelle mit oberirdischem Teil und Tunnelbahnhof
- Lage
- Severinsviertel, Stadtteil Altstadt-Süd, Stadtbezirk Innenstadt, Köln
- Eröffnung
- November 1959 (Oberfläche), 13. Dezember 2015 (Tunnel)
- Stadtbahnlinien
- 3, 4 und 17
- Buslinien
- 106 und 132
Beim Umbau 2010 wurden die alten Niedrigbahnsteige abgerissen und zunächst provisorische Holzhochbahnsteige errichtet – dadurch kamen die Linien 3 und 4 als erste Hochflurlinien ohne Klapptrittstufen aus.
Verknüpfung zweier Strecken
An der Oberfläche halten die Linien 3 (Mengenich – Thielenbruch) und 4 (Bocklemünd – Schlebusch), die von hier über die Severinsbrücke nach Deutz weiterfahren. Unter der Erde liegt die Station der Nord-Süd-Stadtbahn, die von der Linie 17 aus Sürth bzw. Rodenkirchen bedient wird. Werktags fährt die Linie 17 alle zehn Minuten. Zusammen mit der Linie 16 ergibt sich so zwischen Schönhauser Straße und Rodenkirchen bzw. Sürth ein 5-Minuten-Takt.
Anfänge mit der Severinsbrücke
Der oberirdische Teil wurde gemeinsam mit der anschließenden Severinsbrücke gebaut. Seine Seitenbahnsteige liegen in der Straßenmitte und sind über eine Fußgängerbrücke höhenfrei angebunden. Seit 1980 fährt die Stadtbahn auf der Brücke und den Zufahrtsrampen auf einem besonderen Bahnkörper. Über die Jahrzehnte nutzten wechselnde Linien die Brücke, bis 1994 etwa noch die Linie 9 und von 1984 bis 2003 die MesseLinie 14 zwischen Dom/Hbf und Koelnmesse. Seitdem verkehren dort nur noch die Linien 3 und 4.
Umbau an der Oberfläche
Im Juli 2010 wurden im Zuge des Baus der Nord-Süd-Stadtbahn die alten Niedrigbahnsteige abgerissen. Übergangsweise ersetzten sie provisorische Hochbahnsteige aus Holz. Dadurch kamen die Linien 3 und 4 als erste Hochflurlinien ohne Klapptrittstufen aus. Am 23. Januar 2014 ging der erneuerte Stationsteil in Betrieb. Mit zwei Aufzügen und den Hochbahnsteigen ist die Station seither barrierefrei.
Planungen für den Tunnel
Bei ihrer Inbetriebnahme 2015 war die Tunnel-Haltestelle vorerst Endstation der Linie 17. Nach damaliger Planung sollte die Linie nach der vollständigen Inbetriebnahme der Nord-Süd-Stadtbahn bis Reichenspergerplatz fahren und langfristig rechtsrheinisch nach Bonn verlängert werden. Außerdem war vorgesehen, nach der Fertigstellung auch die Linien 5 und 16 in den Tunnel zu verlegen.
Zeitstrahl
- 1959Oberirdischer Stationsteil mit Severinsbrücke eröffnet (November)
- 1980Stadtbahn verläuft auf Brücke und Rampen auf besonderem Bahnkörper
- 2010Alte Niedrigbahnsteige beim Bau der Nord-Süd-Stadtbahn abgerissen (Juli)
- 2014Erneuerter oberirdischer Bahnhofsteil in Betrieb genommen (23. Januar)
- 2015Tunnel-Haltestelle der Nord-Süd-Stadtbahn in Betrieb genommen (13. Dezember)
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Quellen & Links
- Offizielle Webseite
- Offizielle Webseite (abgerufen 2026-10-15)
- Wikidata (abgerufen 2026-10-15)
- Wikipedia (abgerufen 2026-10-15, rev 245281700)
Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-10-15
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