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Dieses Bauwerk existiert heute nicht mehr – der Eintrag erzählt seine Geschichte.

Markermühle

Ehemalige Wassermühle an der Strunde in Köln-Mülheim: Seit wann es sie gab, ist unbekannt, schriftlich belegt ist sie nur ein einziges Mal.

Die Markermühle gehörte zum Markerhof, der auch Merkerhof oder Rubenshof genannt wurde und an der Frankfurter Straße stand.

Auf einen Blick

Art
ehemalige Wassermühle
Stadtteil
Mülheim (Stadtbezirk Mülheim), Köln
Gewässer
Strunde
Antrieb
unterschlächtiges Wasserrad
Zugehörigkeit
Markerhof
Wusstest du?

Die einzige schriftliche Erwähnung der Markermühle stammt aus dem Jahr 1854, als der Domänen-Rentmeister Joseph Zacharias Bertoldi sie pachtete – wie lange es sie zuvor gab, ist unbekannt. Gemahlen wurden dort ungewöhnlicherweise Tabak, Pfeffer und Lohe.

Was hier gemahlen wurde

In der Markermühle mahlte man Tabak und Pfeffer, außerdem Lohe. Sie war eine Haus- und Kameralmühle für den Markerhof und die Nachbarn in der Umgebung.

Geschichte

Wann die Mühle entstand, ist nicht bekannt. Es gibt nur eine einzige schriftliche Erwähnung, und sie stammt aus dem Jahr 1854. In diesem Jahr pachtete der Domänen-Rentmeister Joseph Zacharias Bertoldi die Mühle. Der Markerhof, zu dem sie gehörte, wurde 1912 niedergelegt.

Die Strunde im heutigen Stadtbild

Die Mühle lag in der Nähe des Stadtgarten-Weihers. Der kanalisierte Bachlauf der Strunde kreuzte am Wiener Platz. Als dort für das BULL-Hochhaus ausgeschachtet wurde, verlegte man diesen Bachlauf weiter in Richtung Bachstraße, damit er nicht mehr im Bereich des Fundaments lag. Diese Verlegung betraf den Bachlauf am Wiener Platz. Heute fließt die Strunde als begradigter Bachkanal ab der Eisenbahn unter der Sonderburger Straße, der Jan-Wellem-Straße und der Bachstraße hindurch zum Rhein.

Zeitstrahl

  1. 1854
    Einzige schriftliche Erwähnung; Joseph Zacharias Bertoldi pachtet die Mühle
  2. 1912
    Der zugehörige Markerhof wird niedergelegt

Karte

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Quellen & Links

Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-11-08

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