Jüdischer Friedhof (Zündorf)
Jüdischer Friedhof in Köln-Zündorf, belegt von 1923 bis 1942 und 1944 zwangsverkauft – sechs Grabsteine sind bis heute erhalten.
Im Kölner Stadtteil Zündorf liegt ein jüdischer Begräbnisplatz, der nicht nur den Zündorfer Juden diente. Auch die jüdischen Bewohner von Wahn und Porz bestatteten hier ihre Toten.
Quelle: Wikipedia
Auf einen Blick
- Art
- jüdischer Friedhof, Baudenkmal
- Lage
- Ecke Gartenweg/Hasenkaul, Stadtteil Zündorf, Stadtbezirk Porz, Köln
- Belegung
- 1923 bis 1942
- Denkmalliste
- eingetragen am 29. Mai 1990 unter der Nummer 5576
Im Jahr 1944 wurde der Friedhof an die Gemeinde Porz zwangsverkauft – obwohl er bis 1942 noch belegt wurde; heute sind nur noch sechs Grabsteine erhalten.
Geschichte
Ursprünglich hatten die Juden aus Zündorf keinen eigenen Begräbnisplatz und beerdigten ihre Verstorbenen in Deutz. Mit dem Friedhof an der Ecke Gartenweg/Hasenkaul erhielten sie eine eigene Begräbnisstätte. Bestattungen fanden hier von 1923 bis 1942 statt. Im Jahr 1944 wurde das Gelände unter Zwang an die Gemeinde Porz verkauft.
Heute
Von den Grabstätten zeugen noch sechs erhaltene Grabsteine. Als jüdischer Friedhof steht die Anlage unter Denkmalschutz.
Zeitstrahl
- 1923Beginn der Belegung des Friedhofs
- 1942Ende der Belegung des Friedhofs
- 1944Zwangsverkauf des Begräbnisplatzes an die Gemeinde Porz
- 1990Eintragung in die Denkmalliste (Nr. 5576) am 29. Mai
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