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© Joauth · CC BY-SA 3.0

Jüdischer Friedhof (Ehrenfeld)

Jüdischer Friedhof in Köln-Ehrenfeld, der seit 1958 auch die umgebetteten Gräber des aufgehobenen Friedhofs Zülpich aufnimmt. Besuch nur mit Führung.

Der Name des Friedhofs erinnert bis heute an die einstige jüdische Gemeinde von Ehrenfeld, das bis 1888 eigenständig war. Er gehört zu den Baudenkmälern der Stadt Köln.

Auf einen Blick

Art
Jüdischer Friedhof, Baudenkmal
Lage
Stadtteil Ehrenfeld, Stadtbezirk Ehrenfeld, Köln
Belegung
1899 bis 1938
Größe
rund 2.500 m²
Denkmalschutz
seit dem 21. März 1996 in der Denkmalliste (Nummer 7821)
Eigentümer und Verwalter
Synagogen-Gemeinde Köln
Zugang
nur im Rahmen einer offiziellen Führung
Wusstest du?

Seit 1958 liegen auf dem kleinen Friedhof auch 225 Grabstätten und 45 Grabsteine des aufgehobenen jüdischen Friedhofs Zülpich, die wegen des expandierenden Braunkohlentagebaus umgebettet werden mussten.

Geschichte

Angelegt wurde der Friedhof für die jüdische Bevölkerung Ehrenfelds. Zur Anlage gehörte eine Friedhofshalle, die beim Reichspogrom zerstört wurde. Nach dem Krieg wurde sie nicht wiederaufgebaut.

© Egidius~dewiki · CC0

Die Gräber aus Zülpich

Seit 1958 ruhen auf dem Gelände zusätzlich die Toten des aufgehobenen Friedhofs Zülpich. Insgesamt wurden 225 Grabstätten hierher verlegt, dazu 45 Grabsteine. Notwendig wurde die Umbettung, weil sich der Braunkohlentagebau bei Zülpich ausdehnte.

© Horsch, Willy · CC BY 3.0

Umgebung und Eingang

An zwei Seiten stößt das Gelände an Nachbarfriedhöfe: den Friedhof Melaten und den alten Ehrenfelder Friedhof. Betreten wird es vom Melatengürtel aus, wo der Eingang neben dem gerichtsmedizinischen Institut liegt. Von außen ist die Anlage nicht einsehbar.

© Joauth · CC BY-SA 3.0

Zeitstrahl

  1. 1899
    Friedhof für die jüdische Bevölkerung der Gemeinde Ehrenfeld angelegt
  2. 1938
    Letzte Beerdigung; Friedhofshalle im Reichspogrom zerstört
  3. 1958
    Umbettung der Gräber des aufgehobenen Friedhofs Zülpich hierher
  4. 1996
    Eintragung in die Denkmalliste (Nr. 7821), 21. März

Galerie

© Joauth · CC BY-SA 3.0 · Commons

Karte

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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-10-21

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