Flughafen Köln/Bonn „Konrad Adenauer“
Drittgrößter Frachtflughafen Deutschlands mit Drehkreuzen von UPS und FedEx und einst Regierungsflughafen der Bonner Republik.
Seit 1994 trägt der Flughafen den Namenszusatz „Konrad Adenauer“. Er ehrt damit den ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik und früheren Kölner Oberbürgermeister, der sich in beiden Ämtern intensiv für die Entwicklung des Flughafens einsetzte und dessen zivile Nutzung ermöglichte.
Quelle: Wikipedia
Auf einen Blick
- Art
- internationaler Verkehrsflughafen
- Lage
- Köln, Stadtbezirk Porz, Stadtteil Grengel
- Entfernung
- 12 km zum Kölner, 16 km zum Bonner Stadtzentrum
- Eröffnung
- 1939
- Codes
- IATA CGN, ICAO EDDK
- Fluggäste 2025
- 10.060.452
- Fracht 2025
- 842.377 Tonnen
Als Regierungsflughafen der Bonner Republik empfing Köln/Bonn Staatsgäste aus aller Welt, darunter 1963 US-Präsident John F. Kennedy und 2005 Papst Benedikt XVI.
Drehscheibe für Luftfracht
Die Frachtdienstleister DHL, UPS und FedEx sind hier ansässig. UPS betreibt am Flughafen sein Drehkreuz für Europa, FedEx das für Osteuropa. Täglich starten Verbindungen zu Zielen in aller Welt, unter anderem in Nordamerika, Asien und Afrika. Weil für den Flughafen kein Nachtflugverbot gilt, hat er innerhalb von NRW einen Standortvorteil. Beim Frachtaufkommen lag er 2025 bundesweit auf Rang 3. Eine weitere Angabe ohne Jahresbezug nennt 873.000 Tonnen und ordnet ihn damit europaweit auf Platz 6 und weltweit unter den 50 größten Luftfracht-Umschlagplätzen ein.
Passagierverkehr
Eurowings nutzt den Flughafen als Basis, auch Ryanair fliegt von hier aus zahlreiche Ziele in Europa an. Früher waren hier Lufthansa CityLine (bis September 2014) und Germanwings (bis 2020) beheimatet. Nach der Zahl der Fluggäste liegt der Flughafen bundesweit auf Rang 6, hinter Hamburg und vor Stuttgart; nach Verkehrseinheiten auf Platz 5. Vor der Corona-Pandemie, im Jahr 2019, wurden 12,4 Millionen Fluggäste gezählt, 2023 waren es 9,8 Millionen.
Bewertungen durch Reisende
Laut der Skytrax-Umfrage 2020 unter 13,5 Millionen Befragten belegte der Flughafen unter den Regionalflughäfen Platz 2 in Europa und Platz 3 weltweit. In den Jahren 2014, 2015, 2016 und 2019 erreichte er in dieser Umfrage Platz 1 in Europa und Platz 2 weltweit. In der Kategorie „World’s Top 100 Airports“ kam er 2020 unter die besten 30; zudem erhielt er vier von fünf Sternen.
Regierungsflughafen und Militär
Zur Zeit der Bonner Republik diente der Flughafen als Regierungsflughafen der Bundesrepublik; bei dieser Entscheidung spielte Adenauer eine zentrale Rolle. Zahlreiche Staatsgäste kamen hier an, darunter 1963 US-Präsident John F. Kennedy und 2005 Papst Benedikt XVI. Im militärischen Teil befindet sich der Hauptstandort der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung. Ihre Maschinen bringen Soldaten zu Auslandseinsätzen sowie Politiker und hochrangige Delegationen zu Amtsbesuchen in aller Welt. Auch die MRTT-Unit der NATO und die Canadian Operational Support der kanadischen Luftstreitkräfte operieren von hier aus.
Rettung und Katastrophenhilfe
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe betreibt am Flughafen den Zivilschutz-Hubschrauber Christoph 3. Die ADAC Luftrettung hat hier den Intensivtransporthubschrauber Christoph Rheinland stationiert. Für internationale Einsätze des Technischen Hilfswerks dient der Flughafen außerdem als zentrale Drehscheibe.
Zeitstrahl
- 1939Bau/Eröffnung des Flughafens
- 1963Besuch von US-Präsident John F. Kennedy
- 1994Namenszusatz „Konrad Adenauer“ wird verliehen
- 2005Besuch von Papst Benedikt XVI.
- 2014Lufthansa CityLine zieht sich im September als Heimatbasis zurück; Skytrax Platz 1 Europa
- 201912,4 Mio. Passagiere; Skytrax Platz 1 Europa
- 2020Germanwings abgewickelt; Skytrax Platz 3 weltweit
- 20239,8 Mio. Fluggäste am Flughafen
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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-09-28
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