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© Chris06 · CC BY-SA 4.0

St. Johannes vor dem Lateinischen Tore (Köln-Bocklemünd)

Neugotische Saalkirche von Vincenz Statz auf einem Hang über Bocklemünd – mit einem Patrozinium, das auf ein Martyrium vor Roms Porta Latina verweist.

Der Bau steht auf einer Anhöhe am nördlichen Ortsrand von Bocklemünd und überragt so die umliegende Ortschaft.

Auf einen Blick

Art
Römisch-katholische Pfarrkirche
Lage
Bocklemünd, Stadtteil von Köln (Nordrhein-Westfalen)
Baustil
Neugotik, einschiffige Saalkirche
Bauzeit
1851 bis 1853, Westturm 1875
Architekt
Vincenz Statz
Ausstattung
Drei Bronzeglocken (1926), Orgel mit 18 Registern (1989)
Zugehörigkeit
Seelsorgebereich Bocklemünd/Mengenich und Vogelsang, Erzdiözese Köln

Name und Patrozinium

Der Name bezieht sich auf Johannes den Apostel und Evangelisten. Einer Legende zufolge erlitt er vor der Porta Latina in Rom ein Martyrium, das Eintauchen in siedendes Öl, das er überlebte. Der Gedenktag ist der 8. Mai.

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Geschichte

Bereits 941 wurde eine Kirche in Bocklemünd erwähnt, als Erzbischof Wichfrid das Gotteshaus dem Cäciliensstift schenkte. Als die Pfarrgemeinde wuchs, sollte die alte Kirche 1836 erweitert werden. Weil dafür der Platz fehlte, entschied man sich für einen kompletten Neubau am nördlichen Dorfrand. Der Neubau entstand zwischen 1851 und 1853 nach einem Entwurf von Vincenz Statz. Die alte Kirche wurde 1855 abgebrochen.

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Architektur

Statz entwarf den Bau als einschiffige Saalkirche mit dreiseitig geschlossenem Chor. Die nahezu geostete Kirche gliedert sich in drei Teile: das vierjochige Langhaus mit Satteldach, den östlich anschließenden, eingezogenen und niedrigeren Chor mit Dreiachtelschluss sowie den Kirchturm im Westen. Dieser wurde erst 1875 und damit 22 Jahre nach dem übrigen Bau errichtet; er trägt einen steilen achtseitigen Spitzhelm, den ein Wetterhahn bekrönt. Zwischen den Fensterachsen gliedern anliegende Strebepfeiler die Außenwände.

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Glocken und Orgel

Im Turm hängen drei Bronzeglocken, die 1926 von Albert Junker senior in der Glockengießerei Heinrich Humpert in Brilon gegossen wurden; das Läutemotiv ist das Te Deum. Die Orgel auf der rückwärtigen Empore baute 1989 die Firma Romanus Seifert & Sohn aus Kevelaer. Sie verfügt über 18 Register auf zwei Manualen und Pedal.

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Galerie

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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-08-30

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