Thurner Mühle
Seit 1322 urkundlich belegt: Die Mühle an der Strunde in Köln-Dellbrück war Holz-, Schleif- und Tabakmühle und ist heute ein Sägewerk.
Über lange Zeit war die Mühle Teil des Thurner Hofs. Heute führt die Familie Menrath an dieser Stelle einen holzverarbeitenden Betrieb.
Quelle: Wikipedia
Auf einen Blick
- Art
- ehemalige Wassermühle, heute Sägewerk und Holzgroßhandel
- Gewässer
- Strunde
- Lage
- Köln-Dellbrück, Stadtbezirk Mülheim
- Erste urkundliche Erwähnung
- 1322
- Antrieb
- eisernes unterschlächtiges Wasserrad, in Betrieb bis zur Elektrifizierung nach dem Ersten Weltkrieg
- Besitz
- seit um 1895 Familie Menrath
Die Thurner Mühle in Köln-Dellbrück wird bereits 1322 und 1324 urkundlich erwähnt und wandelte sich über die Jahrhunderte von der Holzmühle über Schleif-, Pleiß-, Tabak-, Pfeffer- und Lohmühle bis zum Sägewerk, das noch heute der Familie Menrath gehört.
Viele Funktionen an einem Ort
Urkunden nennen eine Mühle Thurn bereits 1322 und 1324, allerdings ohne Angaben zu ihrem Zweck. Um 1526 diente sie als Holzmühle. Später ist von einer Schleif- und Pleißmühle die Rede. Ab 1823 wird sie als Tabak-, Pfeffer- und Lohmühle geführt.
Holzverarbeitung unter der Familie Menrath
Als Holzmühle ging der Betrieb um 1895 an die Familie Menrath über. Anfangs entstanden hier Stiele für Schaufeln, Hämmer und Ackergeräte. In den folgenden Jahren wurde die Produktion erweitert, unter anderem um Kabeltrommeln für die Firma Felten & Guilleaume.
Vom Wasserrad zur Elektrizität
Das eiserne unterschlächtige Wasserrad trieb die Mühle an, bis sie nach dem Ersten Weltkrieg elektrifiziert wurde. Später baute man das Rad ab.
Heute
Die Mühle befindet sich weiterhin im Besitz der Familie Menrath. Sie wird als Sägewerk und Holzgroßhandel betrieben.
Zeitstrahl
- 1322Mühle Thurn erstmals urkundlich erwähnt
- 1324Mühle Thurn erneut urkundlich erwähnt
- um 1526Nutzung als Holzmühle
- ab 1823Erscheint als Tabak-, Pfeffer- und Lohmühle
- um 1895Als Holzmühle im Besitz der Familie Menrath
- nach dem Ersten WeltkriegElektrifizierung, eisernes Wasserrad später abgebaut
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