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Nicht mehr vorhanden
Dieses Bauwerk existiert heute nicht mehr – der Eintrag erzählt seine Geschichte.
© A.Savin · CC BY-SA 3.0

Haus OBU

Acht begrünte Holzkuppeln bildeten das experimentelle Wohn- und Atelierhaus des Architekten Erwin H. Zander in Köln-Hahnwald. 2011 wurde es abgerissen.

Hinter dem Kürzel OBU steckte eine Adresse: Der Name ging auf den damaligen „Oberbuschweg“ zurück, der später in „Unter den Birken“ umbenannt wurde.

Auf einen Blick

Art
Wohn- und Atelierhaus (nicht mehr erhalten)
Lage
Villenvorort Köln-Hahnwald, Stadtbezirk Rodenkirchen
Architekt und Bauherr
Erwin H. Zander
Bauzeit
1976 bis 1982
Bauweise
acht Kuppeln in Leichtbauweise über einem gemauerten Sockelgeschoss
Installation
Wasserbecken und Stege nach einem Entwurf von Dani Karavan
Abriss
Herbst 2011
Wusstest du?

Der Name „OBU“ stammt von der früheren Adresse „Oberbuschweg“, und die acht efeu- und weinbewachsenen Holzkuppeln des Hauses wurden als Gitterschalen von Hand gefertigt, weshalb der Bau sechs Jahre dauerte.

Ein Haus aus Kuppeln

Zander plante den Bau als sein eigenes Wohn- und Atelierhaus. Der experimentelle Entwurf setzte sich aus acht Kuppeln zusammen, die mit Efeu und Wein bewachsen waren. Gefertigt wurden sie als Gitterschalen aus Holz, und zwar in Handarbeit und zu geringen Kosten. Diese Herstellungsweise ist der Grund für die sechs Jahre dauernde Bauzeit.

Raumaufteilung

Im gemauerten Sockelgeschoss lagen die dienenden Räume: Ankleiden, Bäder, Technik- und Kellerräume. Darüber, unter den Kuppeln, befanden sich Wohnräume, Schlafzimmer und das Atelier. Einige dieser Räume gaben den Blick in den Himmel frei. Den Mittelpunkt bildete eine zweigeschossige Wohnhalle, die ohne Einbauten blieb und sich zum Garten hin auf großer Fläche öffnete.

Wasser als Verbindung

Die einzelnen Kuppeln waren durch eine Installation des Künstlers Dani Karavan miteinander verbunden. Sie bestand aus Wasserbecken und Stegen und führte sowohl durch das Innere als auch durch den Außenraum.

Bedeutung und Abriss

Das Haus galt als Meisterwerk einer experimentierfreudigen, postmodernen und zugleich archaisch-naturverbundenen Architektur. In Deutschland fand der Bau keine Nachfolge. Im Herbst 2011 ließen die neuen Eigentümer das Gebäude abreißen.

Zeitstrahl

  1. 1976
    Baubeginn des Wohn- und Atelierhauses nach Plänen von Erwin H. Zander
  2. 1982
    Fertigstellung des Hauses nach sechs Jahren Bauzeit
  3. Herbst 2011
    Abriss des Hauses durch die neuen Besitzer

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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-10-23

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