Haltepunkt Köln Hansaring
Westliches Ende der Kölner S-Bahn-Stammstrecke: Ein großer Teil des Mittelbahnsteigs liegt auf einer Brücke über die namensgebende Straße Hansaring.
Der Haltepunkt ist ein Bahnhofsteil des Kölner Hauptbahnhofs, der rund einen Kilometer weiter östlich liegt. Ein überdachter Weg führt von hier zur Stadtbahn-Station unter dem Hansaring.
Auf einen Blick
- Art
- S-Bahn-Haltepunkt, Bahnhofsteil des Kölner Hauptbahnhofs
- Lage
- Stadtteil Neustadt/Nord, Stadtbezirk Innenstadt
- Bahnsteig
- Mittelbahnsteig, seit 2021 162 Meter lang
- Verkehr
- an Werktagen stündlich von 28 Zügen bedient
- Anschluss
- U-Bahnhof Hansaring der Stadtbahn Köln
- Stadtbahn-Station
- Verkehrsübergabe 1974, Einweihung der Station 1990
Schon ab 1859 führte an dieser Stelle die Zulaufstrecke zum neuen „Centralbahnhof“ durch die mittelalterliche Stadtmauer – die Straße Hansaring entstand erst nach dem Abriss der Mauer 1881 und erinnert an Kölns Vergangenheit als Hansestadt.
Der Bahnsteig über der Straße
Der Haltepunkt trägt den Namen der Straße, die er überquert. Ein großer Teil des Bahnsteigs ruht auf der Brücke über den Hansaring. Sämtliche Zugänge enden auf dieser Straße. Ursprünglich war der Bahnsteig 145 Meter lang, 2021 wurde er verlängert.
Abzweig am Ende der Stammstrecke
Zusammen mit dem Betriebsbahnhof Köln Hansaring Wendeanlage, der wenige hundert Meter westlich folgt, bildet der Haltepunkt das westliche Ende der Stammstrecke der S-Bahn Köln. Am Betriebsbahnhof teilen sich die Strecken. Eine führt nach Düren über Köln-Ehrenfeld und Köln-Weiden, parallel zur Schnellfahrstrecke Köln–Aachen. Die andere zweigt nach Neuss ab und verläuft über Köln-Nippes und Köln-Chorweiler an der Linksniederrheinischen Strecke.
Von der Stadtmauer zur Ringstraße
Ab 1859 durchquerte an dieser Stelle die Zulaufstrecke zum damals neuen „Centralbahnhof“ die mittelalterliche Stadtmauer. Nachdem die Mauer 1881 abgerissen worden war, entstand eine breite Ringstraße. Ihr Name „Hansaring“ erinnert an Kölns Vergangenheit als Hansestadt. Im Zuge des Baus des neuen Hauptbahnhofs wurden die Gleise ab 1889 um sechs Meter angehoben. Auf dem Hansaring verkehrte damals bereits eine Pferdebahn, ab 1903 eine Straßenbahn. Für die S-Bahn kamen auf der Nordseite zwei Gleise hinzu, dabei entstand der Haltepunkt.
Die Stadtbahn unter dem Hansaring
Zu Beginn der 1970er Jahre wurde der Hansaring für die Stadtbahn Köln untertunnelt. Die dabei gebaute unterirdische Haltestelle in einfacher Tieflage wurde am 25. August 1974 für den Verkehr freigegeben. Als Verbindung zum neuen S-Bahn-Haltepunkt bekam sie später einen zweiten Zugang und auf zwei Dritteln ihrer Länge einen Hochbahnsteig. Die Station wurde am 27. Mai 1990 eingeweiht. In den Osterferien 2003 wurde die Hälfte des Hochbahnsteigs zurückgebaut, damit auf der Ringstrecke Niederflurwagen in Doppeltraktion eingesetzt werden konnten.
Zeitstrahl
- 1859Zulaufstrecke zum neuen Centralbahnhof durchquert hier die Stadtmauer
- 1881Abriss der Stadtmauer, Ringstraße „Hansaring“ entsteht
- 1889Gleisanlagen werden beim Bau des neuen Hauptbahnhofs um sechs Meter angehoben
- 1903Straßenbahnstrecke auf dem Hansaring
- 1974Stadtbahn-Haltestelle am 25. August dem Verkehr übergeben
- 1990Einweihung der Station am 27. Mai
- 2003Hälfte des Hochbahnsteigs in den Osterferien zurückgebaut
- 2021S-Bahn-Bahnsteig von 145 auf 162 Meter verlängert
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Quellen & Links
- Offizielle Webseite
- Offizielle Webseite (abgerufen 2026-11-04)
- Wikidata (abgerufen 2026-11-04)
- Wikipedia (abgerufen 2026-11-04, rev 261382669)
Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-11-04
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