Monte Troodelöh
Kölns höchster natürlicher Punkt versteckt sich im Königsforst: ein bewaldeter Hang mit Findling, Gipfeltafel und Gipfelbuch – ein bei Wanderern beliebtes Ziel mit augenzwinkerndem Kunstnamen.
Der Monte Troodelöh ist mit 118,04 m ü. NHN die höchste natürliche Erhebung der Stadt Köln. Er liegt im Königsforst im Stadtteil Rath/Heumar und ist ein beliebtes Wanderziel mit Findling, Gipfeltafel und Gipfelbuch.
Quelle: Wikipedia
Auf einen Blick
- Höhe
- 118,04 m ü. NHN – höchste Erhebung Kölns
- Lage/Stadtteil
- Königsforst, Stadtteil Rath/Heumar, am Wolfsweg
- Namensursprung
- Kunstwort aus den Nachnamen der drei „Entdecker“ Troost, Dedden und Löhmer
- Charakter
- bewaldeter Hang ohne Aussicht und ohne Gastronomie
- Infrastruktur
- Findling mit erklärender Bronzetafel und Fach für ein Gipfelbuch
- Eintritt
- frei zugänglich im Wald
Lage
Die Erhebung liegt im Kölner Stadtteil Rath/Heumar, etwa 1250 Meter Luftlinie südlich der A 4. Sie befindet sich am Wolfsweg zwischen der Einmündung des Pionier-Hütten-Wegs und der Kreuzung mit dem Brück-Forsbacher Weg, auf einem ansteigenden Hang im Königsforst. Östlich oberhalb des Wolfswegs steigt das Gelände bis auf etwa 130 Meter weiter an (Großer Steinberg); dieser Bereich gehört jedoch bereits zum Ortsteil Bensberg der Stadt Bergisch Gladbach, da der Wolfsweg dort die Grenze des Kölner Stadtgebiets bildet.
Namensgebung
Im November 1999 erwanderte eine Gruppe von Mitarbeitern der Kölner Stadtverwaltung die damals noch mit 116,7 m ü. NHN verzeichnete und weitgehend unbekannte höchste Erhebung Kölns und stellte dort ein provisorisches Gipfelkreuz auf. Nachdem das städtische Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster das Areal im Jahr 2000 neu vermessen hatte, wurde die Höhe auf die bis heute gültigen 118,04 m ü. NHN korrigiert.
2001 installierte die Sektion Rheinland-Köln des Deutschen Alpenvereins ein neues Gipfelkreuz mit einer Bronzetafel, auf der die tatsächliche Höhe vermerkt war. Kurz darauf ersetzte die Forstverwaltung das Kreuz durch einen Findling, der seither die Tafel trägt. Im selben Jahr erhielt der Punkt nach einem Wettbewerb in der städtischen Mitarbeiterzeitung seinen Namen – zusammengesetzt aus den Nachnamen der drei „Entdecker“ Troost, Dedden und Löhmer.
Als Wanderziel
Der Monte Troodelöh ist heute Bestandteil zahlreicher Routenvorschläge in der lokalen Wander- und Kölnliteratur und gilt als Sehenswürdigkeit – obwohl er weder Aussicht noch gastronomische Infrastruktur bietet. Am aufgestellten Findlingsblock befinden sich eine erklärende Bronzetafel und ein Fach für ein Gipfelbuch, in das sich Wanderinnen und Wanderer eintragen können, die den Punkt erreicht haben. Das Gipfelbuch musste nach Vandalismus mehrfach ersetzt werden. Vierzehn vollgeschriebene Exemplare (Stand: April 2024) lagern im Historischen Archiv der Stadt Köln.
Trivia
Der Ort wird im Lied „Mer sin Eins“ der Kölner Band Kasalla erwähnt – in derselben Zeile wie der Pletschbach, ein meist trockener Rheinzufluss in Worringen.
Karte
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