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© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0

Verwaltungsgebäude Klöckner-Humboldt-Deutz

Hochhausscheibe nach dem Vorbild Mies van der Rohes: die denkmalgeschützte frühere KHD-Hauptverwaltung an der Kölnmesse in Köln-Mülheim

Indoor

Errichtet wurde der Bau, um die Verwaltung der Motorenfabrik Deutz und der Maschinenbauanstalt Humboldt unter einem Dach zusammenzuführen. Bekannt ist er auch als KHD-Hauptverwaltung, KHD-Hochhaus oder Messehochhaus.

Auf einen Blick

Art
Hochhaus, ehemaliges Verwaltungsgebäude von Klöckner-Humboldt-Deutz
Lage
an der Kölnmesse, im südlichen Teil des Kölner Stadtteils Mülheim
Bauzeit
1961 bis 1964
Architekten
Helmut Hentrich und Hubert Petschnigg
Geschosse
13 Bürogeschosse
Denkmalschutz
seit Mai 1992 in der Denkmalliste der Stadt Köln (Nr. 6484)
Heutige Nutzung
Mieterin ist die Kölner Messe; im früheren Museum befindet sich eine Boulderhalle
Wusstest du?

Im ehemaligen Werksmuseum des Kölner KHD-Hochhauses, das einst eine Sammlung von Motoren eigener und konkurrierender Hersteller beherbergte, befindet sich heute eine Boulderhalle.

Das kannst du hier erleben

Architektur nach Mies van der Rohe

Als Vorbild dienten Bauten von Mies van der Rohe. Das Hochhaus ist als Scheibe angelegt, deren Bürogeschosse in ein Traggerüst eingespannt sind. Dieses Gerüst besteht aus ebenso vielen Bindern, wie es Bürogeschosse gibt. Das Gebäude steht frei, nahe der aufgeständerten Verbindungsstraße zwischen der Zoobrücke und dem Autobahnkreuz Köln-Ost, die zur gleichen Zeit entstand.

© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0

Der Baukomplex

Östlich vor dem Hochhaus liegt ein geschlossener Rechteckbau mit dunkler Verkleidung. Er wurde als Werksmuseum gebaut, das Motoren aus eigener Entwicklung und Produktion sowie von Konkurrenten sammelte. Auf der anderen Seite schloss sich ein transparenter Kasinobau an, der inzwischen abgebrochen ist. Bis 1999 kam östlich des Hochhauses an der Deutz-Mülheimer Straße ein Erweiterungsbau hinzu, gestaltet als zweite, kleinere Hochhausscheibe. Unter Denkmalschutz stehen das Hochhaus und das ehemalige Museum.

© G. Friedrich · CC BY 3.0

Vom Firmensitz zum Messehochhaus

In den 1980er und 1990er Jahren gab Klöckner-Humboldt-Deutz Geschäftszweige auf, die Hauptverwaltung wurde aufgelöst. Anschließend nutzte ein Mobilfunkanbieter das Gebäude. Mitte der 1990er Jahre erfolgte eine Sanierung, bei der die Belange der Denkmalpflege berücksichtigt wurden. Seit 2005 hat die Kölner Messe das Haus gemietet, während das einstige Werksmuseum heute Kletterbegeisterten als Boulderhalle dient.

© Duhon · CC BY 3.0

Zeitstrahl

  1. 1961–1964
    Bau des Verwaltungsgebäudes durch Hentrich und Petschnigg
  2. Mai 1992
    Aufnahme in die Denkmalliste der Stadt Köln (Nr. 6484)
  3. Mitte der 1990er
    Sanierung unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Belange
  4. 1999
    Erweiterungsbau als zweite kleinere Hochhausscheibe fertiggestellt
  5. 2005
    Kölner Messe übernimmt das Gebäude als Mieter

Galerie

© Politikaner · CC BY-SA 3.0 · Commons
© Politikaner · CC BY-SA 3.0 · Commons
© Politikaner · CC BY-SA 3.0 · Commons
© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0 · Commons
© Till Niermann · CC BY 3.0 · Commons
© Jürgen Peters · CC BY-SA 4.0 · Commons

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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-11-08

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