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© A.Savin · CC BY-SA 3.0

Bahnhof Porz-Wahn

Ältester Bahnhof im Raum Porz: 1859 eröffnet, 1988 abgerissen und Ende der 1990er-Jahre durch eine S-Bahn-Station in Köln-Wahn ersetzt.

An diesem Halt im Süden Kölns zweigt die Flughafenschleife Köln von der Siegstrecke und der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main ab. Heute verkehren hier die S-Bahnen der Linien S12 und S19.

Auf einen Blick

Art
S-Bahn-Station
Lage
Stadtteil Wahn, Stadtbezirk Porz
Eröffnung
1. Januar 1859
Linien
S12 und S19 der S-Bahn Köln
Bahnsteige
ein Mittel- und ein Seitenbahnsteig
Wusstest du?

Der Bahnhof Porz-Wahn wurde 1988 abgerissen und Ende der 1990er Jahre durch eine S-Bahn-Station ersetzt, obwohl er mit seiner Eröffnung 1859 der älteste Bahnhof im Raum Porz war und hauptsächlich Militärangehörige zum Truppenübungsplatz Wahnheide brachte.

Vom Militärbahnhof zur S-Bahn-Station

Die Cöln-Mindener Eisenbahngesellschaft errichtete den Bahnhof 1857/58 an der Strecke von Deutz nach Gießen. Er ging zusammen mit dem ersten Teilstück zwischen Deutz und Hennef in Betrieb. Genutzt wurde er vor allem von Militärangehörigen, die von hier zum Truppenübungsplatz Wahnheide gelangten. Ab 1927 trug er den Namen „Wahn (Rheinland)“, seit 1966 heißt er „Porz-Wahn“. 1988 wurde der Bahnhof abgerissen, Ende der 1990er-Jahre folgte als Ersatz eine S-Bahn-Station.

© Hansueli Krapf · CC BY-SA 3.0

Strecken und Aufbau

Neben der Flughafenschleife berühren die Siegstrecke und die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main den Bahnhof. Die Rechte Rheinstrecke verläuft parallel dazu, gehört aber nicht zum Bahnhof. Die Anlage besteht aus drei Bahnhofsteilen: dem Personenbahnhof mit den Anlagen an der Siegstrecke sowie den Teilen Nord und Süd an Abzweigungen der Flughafenschleife.

Vor Ort

Die Station ist nicht mit Personal besetzt, Unterstützung gibt es hier nicht. Vorhanden sind Fahrradstellplätze und ein Taxiangebot.

Umgebung

In der Umgebung des Bahnhofs liegen die Luftwaffenkaserne, die Wahner Heide und der Königsforst. Dazu kommen mehrere Feuchtgebiete, darunter der Schilfsee, der Stockemer See und der Krötenweiher.

Zeitstrahl

  1. 1857/58
    Bau des Bahnhofs durch die Cöln-Mindener Eisenbahngesellschaft
  2. 1859
    Eröffnung mit dem ersten Teilstück Deutz–Hennef am 1. Januar
  3. 1927
    Umbenennung in „Wahn (Rheinland)“
  4. 1966
    Umbenennung in „Porz-Wahn“
  5. 1988
    Abriss des Bahnhofsgebäudes
  6. Ende der 1990er
    Ersatz durch eine S-Bahn-Station

Karte

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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-10-28

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