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© A.Savin · CC BY-SA 3.0

Wolkenburg

Barockes Baudenkmal am Mauritiussteinweg – heute Sitz des Kölner Männer-Gesang-Vereins und Veranstaltungshaus.

Die Wolkenburg ist ein historisches Gebäude in der Kölner Altstadt-Süd. Der barocke Bau entstand auf den Grundmauern einer mittelalterlichen Klosteranlage und dient heute dem Kölner Männer-Gesang-Verein als Sitz sowie als Veranstaltungszentrum.

Auf einen Blick

Lage
Mauritiussteinweg, Altstadt-Süd, Köln
Erbaut
1734 (barocke Gebäude)
Vorgängerbau
mittelalterliches Kloster der Benediktinerinnen von Rolandswerth (heute Nonnenwerth)
Heutige Nutzung
Sitz des Kölner Männer-Gesang-Vereins (KMGV) und Veranstaltungshaus
Denkmalschutz
seit dem 1. Juli 1980 in der Kölner Baudenkmalliste
Namensgeber
der historische Hof Wolkenburg, erstmals 1244 erwähnt

Herkunft des Namens

Der Name geht auf den Hof Wolkenburg zurück, der bereits 1244 in den Kölner Schreinsbüchern des Pfarrbezirks St. Peter auftaucht. Das Anwesen lag an der Ecke der früheren Straße „An der Wollküche“ und der noch heute bestehenden Straße Cäcilienkloster und wurde 1456 neu errichtet. Um 1500 gehörte es der Seidmacherin Fygen Lutzenkirchen. Die Lage an St. Cäcilien und der Name dieses Hofes, den der Architekt Heinrich Nagelschmidt 1873 umbaute, gaben der 1842 gegründeten Theaterspielgemeinschaft des Kölner Männer-Gesang-Vereins ihren Namen „Cäcilia Wolkenburg“.

© Wikimedia Commons · Public domain

Vom Kloster zum Vereinshaus

Die barocken Gebäude wurden 1734 an der Stelle einer mittelalterlichen Klosteranlage der Benediktinerinnen von Rolandswerth errichtet. Nach der Säkularisation 1802 wechselte das Haus zunächst in privaten, dann in städtischen Besitz. Von 1829 bis 1900 nutzten es die Alexianerbrüder, bevor sie nach Lindenthal umzogen. Danach beherbergte der Bau eine Kunstgewerbeschule und die Rheinische Musikschule.

© A.Savin · CC BY-SA 3.0

Wege des Männergesangvereins

Nach Recherchen des Historikers Hans Vogts war der alte Hof Wolkenburg am Cäcilienkloster seit 1860 das Heim des Kölner Männer-Gesang-Vereins; dieses Gebäude wurde 1911/12 abgebrochen. Der Verein zog in das erhaltene Restgebäude der früheren Klosteranlage am Mauritiussteinweg. Auch das ursprüngliche Haus „An der Wollküche“ ging verloren: Es wurde im Krieg zerstört und musste anschließend der Kölner Verkehrsplanung weichen.

© HOWI - Horsch, Willy · CC BY 3.0

Zerstörung und Wiederaufbau

Am 31. Mai 1942 wurde das Haus am Mauritiussteinweg beschädigt. Der Kölner Männer-Gesang-Verein übernahm es und stellte es bis 1960 wieder her; 1987 folgte die endgültige Restaurierung. Seit dem 1. Juli 1980 steht die Wolkenburg auf der Kölner Baudenkmalliste. Heute vereint das Baudenkmal den Vereinssitz mit einem Veranstaltungszentrum.

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Galerie

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Karte

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Adresse

Mauritiussteinweg 61
50676 Köln

Öffnungszeiten

Mo: 07:00–20:00

Di: 07:00–20:00

Mi: 07:00–20:00

Do: 07:00–20:00

Fr: 07:00–20:00

Sa: 07:00–20:00

So: 07:00–20:00

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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-07-19

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