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© Elya · CC BY-SA 3.0

Domschatzkammer Köln

Unterirdisch in mittelalterlichen Gewölben an der Nordseite des Kölner Doms zeigt die Domschatzkammer christliche Kunst vom 4. bis 20. Jahrhundert.

An der Nordseite des Kölner Doms führt ein von dunklen Bronzeplatten umhüllter Kubus hinab in die Domschatzkammer. In sechs unterirdischen Räumen auf drei Etagen sind weite Teile des Kölner Domschatzes zu sehen – christliche Kunst des 4. bis 20. Jahrhunderts.

Auf einen Blick

Lage
Nordseite des Kölner Doms
Träger
Metropolitankapitel des Kölner Doms
Eröffnung
21. Oktober 2000
Aufbau
sechs Räume auf drei Etagen, unterirdisch
Sammlung
christliche Kunst vom 4. bis 20. Jahrhundert
Highlights
Petrusstab, Capella Clementina, Reliquiare und Kreuze
Leitung
seit 2014 Leonie Becks

Lage und Architektur

Die Domschatzkammer liegt in mittelalterlichen Gewölberäumen und reicht bis auf die römische Stadtmauer und einen römischen Abwasserkanal hinab. Der Eingangskubus mit seinen dunklen Bronzeplatten wurde bei der Einweihung heftig kritisiert: Viele empfanden ihn vor der gotischen Nordfassade des Domes als unpassend.

© Cherubino · CC BY-SA 3.0

Sammlung

Gezeigt werden Utensilien der katholischen Liturgie sowie Reliquiare und Kreuze. Einige Stücke sind bis heute in Gebrauch – etwa die Prunkmonstranz bei der Fronleichnams-Prozession, ein großes Smaragdkreuz an Allerheiligen und der barocke Schrein des heiligen Engelbert I. von Köln, der an seinem Gedenktag am 7. November hervorgeholt wird.

© Cherubino · CC BY-SA 3.0

Besondere Stücke

Zu den herausragenden Objekten zählt der Petrusstab, ein schlichter Holzstab mit Elfenbeinknauf aus dem 4. Jahrhundert und einer Metallmanschette aus dem 8. Jahrhundert. Einzigartig ist die Capella Clementina im Paramentenraum: Gewänder, die Erzbischof Clemens August in Frankreich für die Kaiserkrönung seines Bruders Karl VII. in Auftrag gab, darunter ein Chormantel, zwei Diakonsgewänder und fünf goldbestickte Mitren. In der untersten Etage werden Funde aus zwei 1959 unter dem Dom ausgegrabenen Gräbern der Merowingerzeit gezeigt. Ein Beispiel Kölner Goldschmiedekunst ist das Apokalyptische Lamm von Johann Heinrich Rohr.

© Cherubino · CC BY-SA 3.0

Wissenswertes

Der Domschatz hat mehrere Diebstähle erlebt. In der Nacht zum 2. November 1975 drangen drei Einbrecher durch einen Lüftungsschacht in die damals als optimal gesichert geltende alte Schatzkammer ein und stahlen unter anderem Monstranzen, eine Paxtafel und zwölf Bischofskreuze; insgesamt gelten etwa 10 % des Domschatzes als verloren. 1996 wurde ein wertvolles Vortragekreuz entwendet und später zurückgeholt.

© Cherubino · CC BY-SA 3.0

Galerie

© Cherubino · CC BY-SA 3.0 · Commons
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© Kleon3 · CC BY-SA 3.0 · Commons
© Kleon3 · CC BY-SA 3.0 · Commons
© Kleon3 · CC BY-SA 3.0 · Commons
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Karte

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Adresse

Domkloster 4
50667 Köln

Öffnungszeiten

Mo: 10:00–18:00

Di: 10:00–18:00

Mi: 10:00–18:00

Do: 10:00–18:00

Fr: 10:00–18:00

Sa: 10:00–18:00

So: 10:00–18:00

Kontakt

0221 17940530

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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-07-09

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