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© OpenStreetMap-Mitwirkende · CC BY-SA 2.0

Zamus – Zentrum für Alte Musik

Auf dem Ehrenfelder Heliosgelände fördert das Zamus über 170 Musiker und Ensembles der Alten Musik und richtet jährlich sein eigenes Festival aus.

Das Zamus (Eigenschreibweise: zamus) ist das Zentrum für Alte Musik der Kölner Gesellschaft für Alte Musik (KGAM) mitten in Ehrenfeld. Es versteht sich als Musiklabor und Kreativplattform für Originalklänge vom Mittelalter bis in die Moderne, experimentelle Formate eingeschlossen.

Auf einen Blick

Lage
Heliosgelände im Zentrum von Köln-Ehrenfeld, neben dem denkmalgeschützten Heliosturm und der ehemaligen Werkhalle der Helios AG
Gegründet
27. Januar 2011 als eingetragener Verein „Kölner Gesellschaft für Alte Musik e. V.“
Träger
Kölner Gesellschaft für Alte Musik (KGAM), 2021 mit über 160 Mitgliedern
Ausrichtung
über 170 Musiker und Ensembles der Alten Musik, mit Schwerpunkt auf der freien Szene
Festival
jährliches „zamus: early music festival“ (bis 2020 „Kölner Fest für Alte Musik“) im Frühjahr
Förderung
Stadt Köln (institutionell), Kunststiftung NRW (projektbezogen), Land NRW

Idee und Auftrag

Im Mittelpunkt steht die Unterstützung von Musikerinnen und Musikern der freien Szene: Das Zamus begleitet sie bei ihrer künstlerischen Entwicklung, bereitet sie auf den Konzertbetrieb vor und vernetzt sie miteinander. Neu gegründete Ensembles der Alten Musik werden künstlerisch, organisatorisch und finanziell gefördert, unter anderem im Rahmen eines Artists-in-Residence-Programms.

Geschichte

Gegründet wurde der Verein am 27. Januar 2011; zur ersten Vorstandsriege gehörten die Flötistin Dorothee Oberlinger als Vorsitzende, Roland Steinfeld und Markus Märkl. Die laufenden Geschäfte führte zunächst der Cembalist, Organist und Pianist Markus Märkl, bevor 2012 Thomas Höft Geschäftsführung und künstlerische Leitung übernahm. Seit 2018 leitet Mélanie Froehly die Geschäfte. Am 24. Juni 2021 wurde eine von Andreas J. Schiegnitz gebaute Truhenorgel mit einem Orgelkonzert eingeweiht.

Festival

Seit 2011 richtet das Zamus jedes Frühjahr ein thematisch ausgerichtetes Festival aus, das seit 2021 „zamus: early music festival“ heißt. Die künstlerische Leitung lag von 2012 bis 2018 bei Thomas Höft, 2019 bei Christoph Spering und von 2020 bis Ende 2024 beim in Tel Aviv geborenen Cellisten Ira Givol; seit 2025 verantwortet die Geigerin Midori Seiler das Programm. Zu den Mottos zählten etwa „Starke Frauen“ (2013), „Passions“ (2015) und „Ekstase und Kontemplation“ (2025).

Musikvermittlung und Forschung

Einen besonderen Stellenwert hat die Musikvermittlung mit Publikumsgesprächen und Angeboten für Kinder. Hinzu kommen Förderprogramme, Musikmanagement- und Weiterbildungsangebote sowie ein Musiklabor, das Musikwissenschaftler bei Forschungsprojekten begleitet. Kooperationspartner sind unter anderem die Hochschule für Musik und Tanz Köln und die RheinEnergie Stiftung Kultur.

Wissenswertes

Am 3. Februar 2022 beschloss der Kölner Stadtrat, das Zamus auszubauen und das legendäre Studio für elektronische Musik des WDR dort zu integrieren. Damit begann eine mehrjährige Ausbau- und Aufbauphase, gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Köln.

Karte

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Adresse

Heliosstraße 15
50825 Köln

Öffnungszeiten

Mo: 10:00–14:00

Mi: 10:00–14:00

Fr: 10:00–14:00

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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-08-11

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