E-Werk
Ehemaliges Elektrizitätswerk in Köln-Mülheim, das von BAP-Mitgliedern zur Konzert- und Veranstaltungshalle umgebaut wurde.
fasst ca. 2.000 Menschen
In einem denkmalgeschützten Backsteinbau in Köln-Mülheim erzeugte man früher Strom; seit 1991 ist das E-Werk an der Schanzenstraße ein Ort für Konzerte und Veranstaltungen.
Auf einen Blick
- Art
- Ehemaliges Elektrizitätswerk, heute Veranstaltungshalle
- Lage
- Schanzenstraße, Köln-Mülheim
- Baujahr
- 1904–1905
- Stil
- Historismus, roter Backsteinbau
- Denkmalschutz
- In der Denkmalliste seit 1986
- Heutige Nutzung
- Konzert- und Festsaal seit 1991
- Kapazität
- Bis zu 2.000 Besucher, bis zu 1.630 m² Nutzfläche
Geschichte
Die damals eigenständige Stadt Mülheim ließ das Werk 1904–1905 errichten, um den wachsenden Bedarf an elektrischer Energie zu decken. Es lieferte Drehstrom für die Stadt sowie Gleichstrom für die Kleinbahnen. Mit der Eingemeindung Mülheims nach Köln 1914 wechselte der Eigentümer; bis 1930 entstand hier Strom für Köln.
Vom Kraftwerk zur Fabrik
Anschließend übernahm das Unternehmen Felten & Guilleaume das Gelände und fertigte in der Halle zunächst Drahtseile, ab den 1950er Jahren Ketten. Später diente das Gebäude als Lager. Ende November 1984 beschädigte ein Sturm das Dach so stark, dass zeitweise ein Abbruch erwogen wurde. Bereits 1977 war der Bau als technisches Denkmal eingeschätzt worden, der Eintrag in die Denkmalliste folgte 1986.
Aus der Ruine zur Konzerthalle
Weil es in Köln kaum passende Orte für Rockkonzerte gab, erwarben Mitglieder der Kölner Musikgruppe BAP Ende der 1980er Jahre das stark renovierungsbedürftige Werk. Gemeinsam mit weiteren Partnern aus der Kölner Unterhaltungsbranche bauten sie es in zwei Jahren für rund 5 Millionen DM um und eröffneten 1991 den Veranstaltungsort „E-Werk“. Seither dient der Bau als Konzerthalle und Festsaal; zahlreiche internationale und deutsche Künstler sind dort aufgetreten. Der Diskothek-Betrieb wurde 2006 nach einem Umbau eingestellt. Betrieben wird das E-Werk heute gemeinsam mit dem benachbarten Palladium.
Wissenswertes
Seit 1991 findet im E-Werk die jährliche Stunksitzung statt, eine Alternativveranstaltung zu den etablierten Prunksitzungen des Kölner Karnevals, die mit persiflierenden Seitenhieben arbeitet. An rund 50 Abenden werden etwa 55.000 Besucher gezählt.
Galerie
Karte
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Adresse
Schanzenstraße 37
51063 Köln
Kontakt
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Quellen & Links
- Offizielle Website
- Offizielle Website (abgerufen 2026-07-17)
- Wikidata (abgerufen 2026-06-30)
- Wikipedia (abgerufen 2026-06-30, rev 237262345)
Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-30
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