RheinEnergieSportpark
Trainingsgelände des 1. FC Köln rund um das Geißbockheim — mit neun Plätzen und dem Franz-Kremer-Stadion im Äußeren Grüngürtel.
Zwischen der Berrenrather Straße und dem Decksteiner Weiher erstreckt sich das Gelände am Rand des Kölner Grüngürtels. Reste einer früheren Militäranlage sind bis heute erhalten.
Auf einen Blick
- Art
- Sportanlage des 1. FC Köln
- Lage
- Köln-Sülz, im Landschaftsschutzgebiet Äußerer Grüngürtel
- Fläche
- etwa 10 Hektar
- Plätze
- neun, davon vier mit Naturrasen, zwei Kunstrasenplätze, ein Fußballkäfig, ein Fußballtennisplatz
- Mittelpunkt
- das Clubhaus „Geißbockheim“
- Name
- seit 2007 in der heutigen Form
Lage und Umgebung
Der Sportpark grenzt an die Berrenrather Straße und wird über die rund 300 Meter lange Stichstraße Franz-Kremer-Allee erschlossen; über Fußwege ist er vom Beethovenpark aus zugänglich. Die Nordseite verläuft etwa 600 Meter entlang der Militärringstraße, von der ein schmaler Waldstreifen trennt. Die Anlage ist etwa 200 Meter breit; südlich des Clubhauses dehnt sie sich mit ihrem Rasenplatz über 400 Meter Breite bis zum Decksteiner Weiher aus. Parkplätze liegen am Clubheim sowie an der nordwestlichen Grenze, die über eine kurze Stichstraße vom Militärring aus erreichbar ist.
Geschichte
Schon im 19. Jahrhundert lagen hier Sportanlagen. 1876 entstand das Zwischenwerk VI b als Teil des Kölner Festungsrings, das 1921 geschleift wurde. Auf dem ehemaligen Militärareal richtete der städtische Gartenarchitekt Fritz Encke die Sportplätze her. Ab 1930 nutzte der Arbeitersportverein Frischauf Sülz das Gelände, ab 1939 die SV Sülz 07 und ab 1948 deren Nachfolger, der 1. FC Köln. Der Vorgängerverein Spielvereinigung Sülz 07 hatte sein Clubhaus über der Kehlkaserne des Zwischenwerks; auf dem angrenzenden Aschenplatz spielten die unteren Senioren- und Juniorenmannschaften. Bis 1953 diente das originale Zwischenwerk dem 1. FC Köln als Vereinsheim. Teile der Kehlkaserne blieben im Keller des heutigen Clubhauses erhalten, und Reste des Zwischenwerks lassen sich weiterhin besichtigen.
Das Geißbockheim
1949 richtete der Verein auf Anregung von Präsident Franz Kremer ein Sonderkonto zur Schaffung einer Großsportanlage ein, auf das 10 Prozent jeder Spieleinnahme der 1. Mannschaft flossen. Das nach dem Vereinsmaskottchen, einem Geißbock, benannte Clubhaus wurde vom Unternehmen des damaligen DFB-Präsidenten Peco Bauwens neu erbaut und 1953 eingeweiht. 1961 folgte eine umfangreiche Renovierung, bei der eine Halle sowie neue Rasenplätze übergeben wurden. Seit 2008 beherbergt das erneut renovierte und erweiterte Gebäude neben einer Gaststätte die Geschäftsstelle des Vereins.
Franz-Kremer-Stadion
Das Stadion wurde zwischen 1966 und 1971 errichtet, hieß zunächst Amateurstadion und trägt seit 1977 den Namen Franz Kremers. Dort spielen die Jugendmannschaften U17 und U19, die zweite Männermannschaft U21 sowie seit der Saison 2020/21 — nach dem Abstieg aus der Frauen-Bundesliga in die 2. Frauen-Bundesliga — die Frauenmannschaft. Die Kapazität liegt bei 5457 Plätzen, davon 3557 nicht überdachte Stehplätze und 1900 überdachte Sitzplätze. Zum Wiederaufstieg der U23 in die Regionalliga West 2005 wurde die Spielstätte an die Anforderungen der Liga angepasst, unter anderem mit einem separaten Eingang für Gästefans. 2007 kam eine Rasenheizung hinzu.
Wissenswertes
Ein „Masterplan“ des FC sieht ein modernes Leistungszentrum vor. Dazu sollen auf der bisher öffentlich zugänglichen Gleueler Wiese mehrere Kunstrasenplätze entstehen. Die Erweiterung wird durch die Lage im Landschaftsschutzgebiet erschwert; angrenzende Teilbereiche stehen zudem seit 1980 unter Denkmalschutz. Gegen das Vorhaben bildete sich Anfang 2016 die Bürgerinitiative Grüngürtel für Alle.
Galerie
Karte
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Adresse
Franz-Kremer-Allee 1-3
50937 Köln
Öffnungszeiten
Mo: 08:00–20:00
Di: 08:00–20:00
Mi: 08:00–20:00
Do: 08:00–20:00
Fr: 08:00–20:00
Sa: 09:00–18:00
So: 10:00–16:00
Kontakt
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Quellen & Links
- Offizielle Website
- Offizielle Website (abgerufen 2026-07-30)
- Wikidata (abgerufen 2026-07-27)
- Wikipedia (abgerufen 2026-07-27, rev 267249829)
Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-07-27
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