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Dauerhaft geschlossen
Dieser Ort ist dauerhaft geschlossen.
© Emilio García from Parla, Spain · CC BY-SA 2.0

Colonius

Mit 266 Metern der höchste Fernmeldeturm Nordrhein-Westfalens — sein Drehrestaurant und die Aussichtsplattform sind seit Jahren geschlossen.

Der Colonius ist ein Fernmeldeturm an der Inneren Kanalstraße in Köln-Neustadt-Nord. Er ist der höchste Fernmeldeturm in Nordrhein-Westfalen und der siebthöchste in Deutschland.

Auf einen Blick

Art
Fernmeldeturm der Deutschen Telekom
Lage
Innere Kanalstraße, Neustadt-Nord, Stadtbezirk Innenstadt
Höhe
266 Meter
Bauzeit
ab 1978, eingeweiht am 3. Juni 1981
Erbauer
Dyckerhoff & Widmann AG
Turmkanzel
in 166 Metern Höhe, dreigeschossig
Erschließung
zwei Aufzüge (6 m/s), ein weiterer bis 174 m, Treppe mit 925 Stufen
Denkmalschutz
seit Mai 2022 in der Denkmalliste der Stadt Köln
Wusstest du?

Seit 1994 findet sich kein Pächter mehr für das Drehrestaurant und die ehemalige Diskothek im Turm – letztere geriet zu Silvester Anfang der 1990er Jahre in die Schlagzeilen, als wegen Überfüllung eine Panik unter den Gästen ausbrach.

Quelle: Wikipedia · abgerufen 2026-06-24

Geschichte und Höhe

Der Turm wurde 1981 mit einer Höhe von 252,9 Metern fertiggestellt. Anfang der 1990er Jahre wurde die Turmspitze gegen eine längere ausgetauscht, wodurch die Höhe auf 266 Meter stieg. Im April 2004 ersetzte ein Hubschrauber die Spitze erneut, um die Ausstrahlung von Digitalfernsehen im Köln-Bonner Raum zu ermöglichen; die Turmhöhe blieb dabei gleich.

© Unbekannt · CC BY-SA 3.0

Turmkanzel und Technik

In der Turmkanzel befinden sich in den unteren Stockwerken eine Cafeteria mit Aussichtsplattform sowie ein Restaurant mit drehbarem Sitzbereich, die jedoch geschlossen sind. Im oberen Geschoss sind technische Anlagen der Deutschen Telekom untergebracht; bis 1994 betrieb die Telekom hier zudem einen Funk-Leitplatz zur Überwachung und Steuerung von Sendern und Funkstrecken. Außen an der Kanzel ist eine Leuchtreklame der Telekom angebracht.

© Островский Александр, Киев · CC BY-SA 3.0

Drehrestaurant und Diskothek

Der zweistöckige Besucherbereich ist nicht mehr öffentlich zugänglich. Seit 1994 fand sich kein Pächter mehr für das Drehrestaurant und die darüberliegende, zeitweise als Diskothek genutzte Fläche. Die Diskothek geriet in den frühen 1990er Jahren in die Schlagzeilen, als zu Silvester wegen Überfüllung eine Panik unter den Gästen ausbrach. Die Aussichtsplattform ist seit 1999 geschlossen.

© T.Voekler · CC BY-SA 3.0

Funkstandort mit Kuriosum

Obwohl der Colonius technisch der günstigste UKW-Standort im Kölner Stadtgebiet ist, wird er derzeit nicht zur Rundfunkversorgung Kölns selbst genutzt. Aus 191 Metern Höhe sendet er stattdessen Radio Erft mit 1,0 kW gerichtet in den Rhein-Erft-Kreis. Als Sendestandort dient der Turm außerdem für Digitalradio und das digitale Fernsehen DVB-T2 HD.

© Rolf Heinrich, Köln · CC BY 3.0

Wissenswertes

Beim Architekturfestival Plan 08 wurde der Turm 2008 durch eine Lichtinszenierung gestaltet; seit 2009 sind im Eingangsbau zwei Architekturbüros untergebracht. Am 9. März 2025 wurde der „Tatort Colonius“ erstmals ausgestrahlt, der zum Teil im Turm gedreht wurde.

© Eckhard Henkel · CC BY-SA 3.0 de

Zeitstrahl

  1. 1978
    Baubeginn des Fernmeldeturms Colonius
  2. 1981
    Einweihung am 3. Juni; Turmhöhe 252,9 m
  3. Anfang der 1990er
    Turmspitze ausgewechselt, Höhe auf 266 m erhöht
  4. 1994
    Kein Pächter mehr für Drehrestaurant und Diskothek
  5. 1999
    Aussichtsplattform für Besucher geschlossen
  6. 2004
    Turmspitze per Hubschrauber ausgetauscht (Digitalfernsehen)
  7. 2008
    Lichtinszenierung anlässlich des Architekturfestivals Plan 08
  8. 2022
    Eintragung in die Denkmalliste der Stadt Köln

Galerie

© Eckhard Henkel · CC BY-SA 3.0 de · Commons
© Eckhard Henkel · CC BY-SA 3.0 de · Commons
© Eckhard Henkel · CC BY-SA 3.0 de · Commons
© Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0 · Commons

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Adresse

Colonius
Köln

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Automatisch erstellt, zuletzt geprüft: 2026-06-25